An der Delegationsversammlung der EM in Aachen meldete sich Marco Brunetti (ITA) zu Wort. Er orientierte die Anwesenden, dass er einen neuen Verband zu gründen plane: Die ERAA (European Reining Appaloosa Association). Fakt sei, so Brunetti weiter, dass Reining in der Westernszene einen immer höheren Stellenwert gewinne. Leider seien in Europa nur wenige Appaloosa's mit entsprechendem Niveau zu sehen. Dies sei vorwiegend darauf zurückzuführen, dass in der europäischen Appaloosa-Zucht andere Prioritäten zählten. Die Folge davon sei, dass Züchter, Trainer und Reiter, wenn sie ein Reining-Pferd suchen, in Quater Horses investieren. Die ERAA will diesen Umstand in den nächsten Jahren ändern. Die Idee von Marco Brunetti ist, dass es in Zukunft eine eigene europäische Appaloosa-Futurity im Reining geben soll. Diese würde jeweils alle zwei Jahre an der Americana (GER) und im Folgejahr (vorerst) in Italien stattfinden. Damit für Züchter, Trainer und Reiter der Appaloosa interessant wird, sollte bei diesen Futurities Preisgelder von 20 - 30'000 Euro ausbezahlt werden. Auch das Preisgeldsystem (ähnlich wie die Schweizer-Futurity) mit Geldern für Hengst- und Stutenbesitzer, dürfte für Züchter ein Anreiz sein, vermehrt Reiningpferde zu züchten. Die ERAA soll ein Tochterverband von der NRHA und des ApHC werden und würde sich mit den beiden Mutterverbänden nicht konkurrenzieren. Der CEO des ApHC hat seine Unterstützung aus Sicht des ApHC bereits zugesagt. Hier geht's zur offiziellen Webseite