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12. German Open in Mannheim - Ein Bericht



Petra Diekwisch und Henning Daude
sind dreifache Deutsche Meister der EWU

Viel Lob für den Landesverband Rheinland-Pfalz als Veranstalter

"Experiment" gelungen: Erstmals in der Geschichte der EWU wurde die German Open in der Eigenregie eines Landesverbandes durchgeführt. Das eifrige Team um den Rheinland-Pfalz-Vorsitzenden Volker Stubenazy schaffte es, eine prima Veranstaltung aufzulegen, die zudem erkennbar mit Herz vorbereitet worden war. Das Maimarkt-Gelände in Mannheim bestand die Prüfung wie erwartet ohne Probleme. Größtes Handicap war das Wetter, aber daran kann das beste Vorbereitungsteam auch nichts ändern. So wird Mannheim 2003 als "Hitzeschlacht" in die Annalen der EWU eingehen. Der EWU aber gelang es, im Jahr ihres 25-jährigen Bestehens ihren Stellenwert weiter auszubauen.

Petra Diekwisch und Henning Daude waren die Stars der German Open 2003. Beide wurden jeweils dreimal neue Deutsche Meister. Petra Diekwisch sicherte sich zudem sogar noch eine Deutsche Vize-Meisterschaft und Henning Daude addierte noch eine Bronze-Medaille mit der Mannschaft dazu. Noch eine andere besondere Marke schaffte Henning Daude: Er wurde in der Offen Senior Pleasure zum dritten Mal in Folge Deutscher Meister der EWU. Eine solch imposante Leistung gelang auch Philipp Martin Haug, der zum dritten Mal in Folge in der Junior Reining Gold holte.

Insgesamt 22 Deutsche Meistertitel der EWU wurden bei den Einzelentscheidungen in diesem Jahr vergeben. Zusätzlich gab es die zwei Titel bei den Mannschaftsmeisterschaften der Senioren und Jugendlichen und die drei Prüfungen zum "Besten Jungpferd des Jahres".

FN-Reining zum Durchbruch verholfen

Als Besonderheit war die von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung anerkannte Deutsche Meisterschaft Reining in das Programm der German Open eingebunden. Die EWU räumte dieser Veranstaltung einen hohen Stellenwert ein und verhalf diesem Wettkampf nach zwei zähen Jahren ganz maßgeblich durch ihr Engagement zum Durchbruch. Allein bei der FN-DM Reining gab es 14.700 Euro zu gewinnen. Bei der German Open kamen weitere über 17.000 Euro zur Ausschüttung, so dass das Gesamt-Preisgeld der Westernreitveranstaltung in Mannheim bei knapp 32.000 Euro lag.

Zusätzlich gab es wertvolle Sachpreise zu gewinnen: Während Day`s Cowboy Headquarter mit einem 2.000-Euro-Sattel für das All-Around-Jungpferd dabei war, stiftete Holiday Land, Reisebüro Nagel in Bingen, mehrere Flugtickets. Die All-Around-Champions bekamen Reise-Gutscheine über 1.000 Euro (Offen), 500 Euro (Amateur) und 300 Euro (Jugend).

Die Zuschauer konnten das sportliche Geschehen hervorragend verfolgen. 1.700 Plätze bot die Tribüne und auch an die besonderen Gäste war mit einer VIP-Tribüne gedacht worden. Hier wurden unter anderem begrüßt: Peter Hofmann, FN-Präsidiumsmitglied und Mannheimer Stadrat, Uschi Hellwig (Vorsitzende der Abteilung Breitensport beim Pferdesportverband Saarland), Johannes Orgeldinger (AQHA-Europabeauftragter), Thomas Reith (2. Vorsitzender DQHA) und Paul Kratschmer (Vorsitzender des Disziplinenbeirates Reining). Die Messebesucher der equimundo konnten zudem beim Schlendern durch die Ausstellung problemlos Halt machen, war doch eine Längsseite der Hauptarena eigens dafür als Stehplatz freigehalten worden.

Den Besuchern wurde sehr guter Sport geboten, auch wenn die Reining-Entscheidungen bei der EWU etwas unter dem erwarteten Niveau blieben. Natürlich machte die Hitze Pferd und Mensch zu schaffen, und so war es nicht verwunderlich, dass im Großen und Ganzen die Leistungen zum Ende hin etwas schwächer wurden.

Zum 25-jährigen Bestehen neues Logo und buntes Showbild

Bei der German Open präsentierte sich die EWU erstmals in ihrem neuen Outfit. Das neue Logo stieß auf große Resonanz und Zustimmung. Weniger intensiv begangen wurde dagegen nach dem relativ kurzfristigen Umzug nach Mannheim das 25-jährige Bestehen der EWU. Ein kurzes Showbild dazu im Rahmen der equimundo-Abendshow war alles, was angesichts der Umstände möglich war. Bei dem Showbild stellte sich die EWU der ausverkauften Halle mit ihren unterschiedlichen Disziplinen und vor allem verschiedenen Pferderassen dar. Für das gelungene Showbild sorgten: Lorena Rath mit dem Criollo Bonito, Katharina Sennholz mit dem Welsh-Norweger-Pony Pumuckl, Heike Felske mit dem Reitpony Dusty, Melanie Kennke mit Paint Sky Buggy, Kristina Müller mit dem Haflinger Gerry, Alina Kuhn mit der Welsh-Kreuzung Levis, Sonja Zörgiebel mit dem Fjord Okke On Top, Julia Kahlscheid mit dem Quarter Embezzlers Doc, Ute Volmer mit der Appaloosa-Stute Shady`s Topsy Gila, Kathrin Retthofer mit der Araber-Kreuzung Dragon, Carolin Lenz mit dem Haflinger Naja, Alexandra Brausch mit dem Araber Moonshadow und Henning Daude mit dem Quarter Pines Advocate.

Goldendes Reitabzeichen für Michael Mützel

Erstmals vergab die EWU in Mannheim auch ihre neuen Pferde-Medaillen. Anfang 2002 eingeführt, hat sich dieses High-Point-ähnliche Verfahren schnell bewährt. Die Besitzer bzw. Reiter der erfolgreichen Pferde waren zu Recht stolz auf die geehrten Leistungen, die sich nach Punktestand in Bronze, Silber und Gold unterscheiden.

Auch die höchste reiterliche Ehre sprach die EWU in Mannheim aus: Sie ehrte Michael Mützel für seine imposanten Erfolge mit dem Goldenen Reitabzeichen. Mit Grand Elite Cody ist der Baden-Württemberger eine feste Konstante im Turniersport. Konstanz im letzten Jahr hatten auch die EWU-Champions 2002 bewiesen, die ebenfalls in Mannheim geehrt wurden.

In den EWU-Meisterschafts-Disziplinen ergab sich folgendes Bild:

EWU Amateur Reining

Stefanie Jahnke legt vor

Nicht nur in der Junior Reining, sondern auch in der Amateur Reining dominierte Stefanie Jahnke den Vorlauf. Ebenfalls mit Smart Genuine scorte sie hier eine 137,5. Insgesamt aber war das Leistungsniveau in der Amateur Reining enttäuschend. Eine 137,5 als Topscore ist schon nicht wirklich toll, wenn aber für den zweiten Rang im Go schon 133,5 Punkte reichen...., naja. Eben diese 133,5 Punkte erreichten als Zweite gleichauf Agnes Ramme auf Whizen King und Titelverteidiger Jürgen Bätcher, der wie im Vorjahr Touch My Spirit vorstellte, sowie Evi Bös auf Top Chic Cody. Fünfte im Go wurden Nina Pohlak auf Artos und Tanja Stein auf SR Frosty Smoke (je 133). 132,5 Punkte reichten zum Finaleinzug für die punktgleichen Christian Wiltz auf Beauty Jac The Beast und Heike Pfaffmann auf Paco.

Vorlauf-Leistungen werden bestätigt

Gleich auf den ersten vier Rängen entsprachen die Leistungen der Amateur-Reiner im Finale dem Vorlauf. 206,5 Punkte sammelte die Westfalin Stefanie Jahnke auf Smart Genuine - das war die Goldmedaille. Ihr schönstes Manöver auf dem Weg zum Titelgewinn war der vorletzte Stop, bei dem sie auch bei allen drei Richtern Susanne Haug, Mike Stöhr und Sonja Merkle ein Plus bekam. Die Deutsche Vizemeisterschaft ging an Agnes Ramme. Die FN-Reining-Meisterin des Jahres 2002 stellte in dieser Disziplin ihr Nachwuchspferd vor. Für Whizen King war die Teilnahme in Mannheim erst der zweite Turnierstart. 204 Punkte gab es für dieses Duo. Der Titelverteidiger kam auch in diesem Jahr auf das Podium: Bronze mit 202 Punkten für Jürgen Bätcher auf Touch My Spirit. Evi Bös wiederholte auf Top Chic Cody ihren vierten Rang aus dem Vorlauf (200). Fünfter wurde Christian Wiltz auf Beauty Jac The Beast (197) vor Heike Pfaffmann auf Paco (196,5). Der siebte Platz ging an Tanja Stein auf SR Frosty Smoke (195,5) vor Nina Pohlak auf Artos (190).

Amateur Pleasure

Kopf an Kopf ins Finale

Sieht man sich das Ergebnis des Vorlaufs an, so durfte im Finale eine sehr spannende Entscheidung in der Amateur Pleasure erwartet werden: Denn die ersten Drei des Vorlaufs lagen gerade mal einen Zähler auseinander. Die Nase vorn hatte im Go schließlich Bianca Küsters auf Lady Susan Ann. Sie holte 21 Punkte. Jeweils 20 Punkte sammelten Anja Gaus auf BD Dirty Beau Zippo und Carla Schmid auf Check It Hot. Und auch der Viertplatzierte folgte knapp dahinter: Titelverteidiger Michael Mützel holte mit Grand Elite Cody 17 Punkte. Als Fünfte qualifizierten sich gleichauf die Vorjahresachte Sabine Gasmann auf Doc Silent Joker und Marion Rother auf Buddys Red Mandy (je 15). Mit 13 Zählern qualifizierte sich die Vorjahresfünfte Christine Bonsmann auf Amigo als Siebte. Dass das Finalfeld auf neun Starter erweitert wurde, lag am Punktegleichstand (9) von Petra Diekwisch auf MR Pepperoni Cody und Barbara Gimmler auf Sonnys Sweetie Bar auf dem achten Rang.

Bianca Küsters zieht ihr Ding durch

Im Finale der Amateur Pleasure bewies die Berlin-Brandenburgerin Bianca Küsters Nerven und steuerte ihr Pferd Lady Susan Ann souverän zum Sieg. Auf dem Weg zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft sammelte sie mit 23 Platzierungspunkten fast die höchstmögliche Punktezahl. Eine nicht unbedingt als Pleasure-Pferd bekannter Quarter überraschte mit dem Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft. Aber die German Open 2003 - das war wohl schlicht und ergreifend das Turnier von Petra Diekwisch und MR Pepperoni Cody. Sie also holten in dieser Prüfung mit 20 Punkten Silber. Bronze ging an die Rheinländerin Christine Bosmann auf Amigo, die sich bei 15 Punkten in einer Tie-Entscheidung denkbar knapp vor Anja Gaus auf BD Dirty Beau Zippo durchsetzte. Marion Rother wurde auf Buddys Red Mandy Fünfte (12) vor Sabine Gasmann auf Doc Silent Joker (10).

Zwei der großen Favoriten dieser Prüfung landeten ganz hinten. Umstritten war der siebte Rang von Michael Mützel auf Grand Elite Cody. Während die Richter ihn aufgrund von Lahmheit nach hinten setzten, erkannten andere Beobachter "den Pleasure-Lauf des Lebens" von Grand Elite Cody. Michael Mützel entschied sich daraufhin, im Sinne des Pferdes ab diesem Zeitpunkt auf seine weiteren Finalstarts zu verzichten. Carla Schmid musste sich auf Check It Hot mit dem achten Rang begnügen. Barbara Gimmler konnte mit Sonnys Sweetie Bar bei diesem Finale nicht mehr antreten, nachdem sie bereits zwei Tage zuvor beim Mannschafts-Wettbewerb während der Prüfung wegen Lahmheit aufgegeben hatte.

Amateur Trail

Sandra Rohde zieht souverän ins Finale ein

Einen souveränen Einzug ins Finale schaffte Sandra Rohde im Amateur Trail. Sie gewann diesen Go bei den beiden Richtern Mike Stöhr und Sonja Merkle jeweils mit Highscore. Auf Admiral Flummi schaffte die Berlin-Brandenburgerin einen Score von 130. Im Vorjahr hatte Sandra Rohde bereits mit einem achten Rang bei der German Open auf sich aufmerksam gemacht. Die hochgehandelte Carla Schmid platzierte sich auf dem zweiten Rang - sie holte mit Check It Hot 126,5 Punkte. Der dritte Vorrundenplatz ging ebenfalls an Rheinland-Pfalz: Andrea Floyk erzielte mit Agadir 125,5 Punkte. Als Vierte qualifizierte sich Julia Mosbrugger auf Black Feet für das Finale im Amateur Trail (124).

Über 120 Punkte waren auch für die restlichen Qualifikationsplätze nötig. Mit 122 Punkten schaffte diese "Norm" der Baden-Württemberger Robert Mayer auf Elite Joe als Fünfter. Den sechsten Qualifikationsplatz teilten sich Bianca Küsters auf Lady Susan Ann und der Vizemeister des Jahres 2002, Michael Mützel auf Grand Elite Cody (jeweils 121,5). Als Achte erreichte mit 120,5 Punkten die Westfalin Petra Diekwisch auf MR Pepperoni Cody das Finale. Petra Diekwisch musste beim Blick auf die Score-Sheets kräftig durchatmen - stolze 9,5 Punkte betrug bei ihr die Differenz zwischen den beiden Richtern. Genauso wie Michael Mützel schaffte die Westfalin damit in dieser Disziplin den dritten Finaleinzug in Folge. Bei beiden hatte es bisher zu einer Vizemeisterschaft gereicht - würde es in diesem Jahr vielleicht noch mehr werden können?

Die acht Finalplätze im Amateur Trail verteilten sich auf Reiter aus vier verschiedenen Landesverbänden - und gleich zwei davon gingen mit Andra Rohde und Bianca Küsters nach Berlin-Brandenburg. Eine sehr erfreuliche Entwicklung.

Knapp das Finale im Amateur-Trail verpassten die Thüringerin Nadin Manthey auf Jaro (118) und Heike Trautwein auf Taro (117,5). Julia Mosbrugger verpasste mit Scotch Pepsi ihre zweite Finalteilnahme ebenso knapp (117) wie Uwe Epple mit dem "Knappi" Indra (116).

Weiterer Volltreffer für Petra Diekwisch

Sie war zwar "nur" Achte des Vorlaufs im Amateur Trail geworden, aber mittlerweile war es längst ihr Turnier: Und nach überstandenem Fieber am Tag zuvor war Petra Diekwisch beim Turnier ihres Lebens wieder zur Stelle: Mit 182 Punkten gewann die Westfalin auf MR Pepperoni Cody diese Prüfung und damit neben einer Vizemeisterschaft und einem vierten Rang ihre dritte Goldmedaille bei der German Open 2003. Zudem wurde sie All-Around-Champion der Amateure.

Silber für Andrea Fylok und Agadir

Die Deutsche Vizemeisterschaft gewann Andrea Fylok. Auf Agadir scorte sie 180,5 Punkte und blieb damit nur knapp von Petra Diekwisch geschlagen. Bronze gewann Julia Mosbrugger auf Black Feet. Die beiden sammelten 172,5 Punkte. Vierte wurde die Vorlaufsbeste: Sandra Rohde konnte nicht ganz an die Leistung im Go anschließen und scheiterte mit 166,5 Punkten knapp am Sprung auf das Podium. Fünfte wurde Bianca Küsters auf Lady Susan Ann (165,5). Der sechste Rang ging an Carla Schmid auf Check It Hot (145) vor Robert Mayer auf Elite Joe (143,5). Michael Mützel trat auch in diesem Finale nicht mehr an.

Amateur Horsemanship

Das versprach Spannung für das Finale

Das versprach Hochspannung pur: Die beiden Besten des Jahres 2002 gingen im Go der Amateur Horsemanship gleichauf ins Ziel. Jeweils 21 Punkte erzielten Titelverteidiger Michael Mützel auf Grand Elite Cody und die Vorjahreszweite Petra Diekwisch auf MR Pepperoni Cody. Beide waren übrigens auch schon bei der German Open 2001 in Neustadt/Dosse weit vorne, als Michael Mützel Vizemeister und Petra Diekwisch Fünfte in dieser Disziplin geworden war.

Doch damit nicht genug mit der Spannung. Denn auch die nächsten Qualifizierten standen der Leistung dieser beiden kaum nach: Robert Mayer auf Elite Joe kam mit 20 Punkten dichtauf ins Finale. Und auch Ilonka Henn auf Scipper (19) und Carla Schmid auf Check It Hot (18) meldeten allererste Ansprüche an. Als Sechste qualifizierte sich Isabel Schertle auf Royal Chants Te Too für das Finale (12) und über diesen Erfolg freuten sich auch Melanie Kennke auf Sky Buggy (11) und die Vorjahresachte Heike Trautwein auf Taro (10). Denkbar knapp am großen Ziel vorbei schrappte dagegen Alexandra Brausch, die mit dem Araber Moonshadow als Neunte mit neun Punkten knapp den Endlauf verpasste.

Zwei der Favoriten patzen

Das Finale lieferte die versprochene Spannung - allerdings mit so einigen Überraschungen. Denn weder Michael Mützel noch Carla Schmid kamen "unfallfrei" durch die Einzelaufgabe und waren damit aus dem Rennen um die Titelvergabe. Sie mussten sich mit dem fünften beziehungsweise sechsten Rang zufrieden geben. Besonders Michael Mützel hatte schlicht und ergreifend Pech. Denn beim zum Schluss der Einzelaufgabe verlangten Extended Trot meinten einige kopflose Aussteller, unmittelbar neben der Bande genau zu diesem Zeitpunkt eine Plane ausschütteln zu müssen. Kein Wunder, dass selbst ein Grand Elite Cody darauf mit Scheuen reagiert.

Damit war der Weg frei für Petra Diekwisch, die am Vortag bereits die Horsemanship in der Offenen Klasse gewonnen hatte. Mit 23 Platzierungspunkten wurde sie nun auch souverän Deutsche Meisterin in der Horsemanship der Amateure. Deutsche Vizemeisterin wurde knapp geschlagen die Pfälzerin Ilonka Henn auf Scipper. Mit einem kräftigen Sprung nach vorne sicherte sich Melanie Kennke aus dem Saarland Bronze. Mit Sky Buggy kam sie bei den Richtern im Finale auf 18 Punkte. Knapp an den Medaillen vorbei schrappte Heike Trautwein, die auf Taro Vierte wurde 16). Siebte wurde Isabel Schertle auf Royal Chants Te Too vor Robert Mayer auf Elite Joe.

Amateur Western Riding

Erfolgreicher Wechsel zu den "Senioren"

Eine der erfolgreichsten Jugendreiter der vergangenen Jahre meldete sich in Mannheim aufs Beste für große Erfolge in der "Senioren-Welt" an: Die 18-jährige Meike-Antonia Haug gewann in ihrem ersten Jahr im Lager der Erwachsenen mit der 15-jährigen Poco Pixie Pines den Vorlauf in der Amateur Western Riding. Ihr Score: 138,5. Als Zweite qualifizierte sich Anja Gaus auf BV Buena Vista Chex (137). Der dritte Qualifikationsrang ging an Diana Nisi auf Rob And Roll (134,5), Vierte wurde Eva Ude auf Bayoto Peppy Son (134). Der fünfte Rang ging an Christiane Dietz auf Ninas Peppy Jac (133) vor den punktgleichen Sabine Prause auf TL Beau Contoured und Heike Felske auf Dusty (je 132). Als Achte kam Silvia Baßler auf Trouble Lu Snapper ins Finale (131).

Gewohnte Konstanz führt zum Titel

Wie erwartet bewies die nervenstarke Meike-Antonia Haug im Finale der Amateur Western Riding Konstanz: Sie gewann mit Poco Pixie Pines auch den Endlauf und nahm als neue Deutsche Meisterin die Schärpe entgegen. Sie sammelte 206 Punkte. Neue Deutsche Vizemeisterin in dieser Disziplin wurde mit einem Score von 201 Silvia Baßler auf Trouble Lu Snapper - das Finale hatte sie gerade noch als Achte erreicht gehabt. Die Bronzemedaille ging an Christiane Dietz auf Ninas Peppy Jac. Mit 198,5 Punkten behauptete sie sich vor der Vierten Eva Ude auf Bayoto Peppy Son, die damit ihren Platz im Vorlauf wiederholte. Auf den fünften Rang kam Heike Felske auf Dusty (195,5). Die Vorlaufszweite konnte im Finale diese Leistung nicht wiederholen: So wurde Anja Gaus auf BV Buena Vista Chex Sechste (191). Der siebte Rang ging an Sabine Prause auf TL Beau Contoured (190,5), Achte wurde nach einem verpatzten Finallauf die Dritte im Go, Diana Nisi auf Rob And Roll (170)

Amateur Superhorse

Isabel Schertle legt vor

Isabel Schertle gewann den Vorlauf in der Amateur Superhorse. Mit Royal Chants Te Too scorte sie eine 137,5. Als Zweite qualifizierte sich Heike Felske mit Dusty (135,5). 133 Punkte reichten für den dritten Qualifikationsrang, den Katharina Sennholz auf Pumuckl belegte. Einmal mehr im Finale: Michael Mützel mit Grand Elite Cody - im Vorjahr 5. und im Jahr 2001 Deutscher Meister in dieser Disziplin. Er scorte im Go eine 131,5. Als Fünfte des Vorlaufs gelang Ute Volmer mit ihrem neuen Pferd das Comeback in die nationale Spitze. Sie stellte The Power Of Magic vor (124). Als Sechste qualifizierte sich Anja Gaus auf BV Buena Vista Chex (123) für das Finale vor Melanie Kook auf Shesa Gray Admiral (121,5) und Silvia Baßler auf Trouble Lu Snapper (119,5).

Heike Felske beherrscht das Finale

Völlig neu gemischt wurden die Karten im Finale der Amateur Superhorse. Jetzt brillierte Heike Felske, die auf Dusty 211 Punkte ins Ziel brachte. So wurde sie mit zehn Punkten Vorsprung neue Deutsche Meisterin vor Silvia Baßler, die mit Trouble Lu Snapper 201 Punkte sammelte. Auch zwischen Silber und Bronze lag ein großer Punkteunterschied. Bronze gewann mit einem Score von 186,5 Melanie Koock auf Shesa Gray Admiral. Die Vorlaufsbeste Isabel Schertle musste sich bei 180,5 Punkten mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben. Fünfte wurde Katharina Sennholz auf Pumuckl (175,5) vor Anja Gaus auf BV Buena Vista Chex (174,5). Ute Volmer wurde auf The Power Of Magic Siebte (164,5). Michael Mützel trat im Finale nicht an, nachdem die Richter sein Pferd am Vortag als lahm bewertet hatten.

EWU Offen Junior Reining

Stefanie Jahnke im Vorlauf vor Philipp Martin Haug

Mit einer soliden Leistung gewann die Westfalin Stefanie Jahnke den Vorlauf in der EWU Offen Junior Reining. Sie scorte auf dem fünfjährigen Quarter-Wallach Smart Genuine bei den beiden Richtern Mike Stöhr und Sonja Merkle eine 139,5. Die beiden Plätze dahinter belegte Philipp Martin Haug. Der Wahl-Brandenburger punktete mit Royal Litenin Peppy vor allem im Spin und belegte mit dem vierjährigen Quarter-Hengst bei 138 Punkten den zweiten Rang im Go. Einen halben Zähler weniger holte Haug mit Slidin On Diamonds, einem dreijährigen Quarter-Hengst. Damit hat Philipp Martin Haug alle Chancen, seine imposante Erfolgsserie in dieser Disziplin bei der German Open fortzusetzen: In Vechta war er Deutscher Meister und Vizemeister geworden, 2001 hatte er in Neustadt/Dosse gewonnen und mit seinem zweiten Pferd den dritten Rang belegt.

Vierter wurde Patrick Sattler auf Rico Doc Flash (137) und der fünfte Rang ging an Hannes Bolz auf Glory Poco Jac (136). Der sechste Qualifikationsrang ging an Marc Spiegler auf Badger San Badger (135,5) und auf dem achten Platz platzierten sich gleichauf Martin Steck auf Mac Gun Leobar) und Stefan Ostiadal auf Hollys Brown Gal (je 135). Knapp hinter der Qualifikationsmarke blieben dagegen die hocheingeschätzten Maik Bartmann (JM Magic Jewel), Klaus Hasenfuß (Penny High Brow) und Susanne Wolters (Taros Euro Chex).

Philipp Martin Haug wendet das Blatt

Als es drauf ankam, war Philipp Martin Haug einmal mehr mit voller Vehemenz zur Stelle: Mit deutlichem Abstand gewann er im Finale der Offen Junior Reining. Mit Royal Litenin Peppy scorte er im Endlauf eine 209,5 - und wurde damit mit 6,5 Punkten Vorsprung zum dritten Mal in Folge Deutsche Meister in der Junior Reining. Die Vorlaufsbeste Stefanie Jahnke und ihr Pferd Smart Genuine waren wohl nach der Amateur Reining mit den Kräften schon etwas am Ende - denn knapp zwei Stunden vor der Junior Reining war das Finale der Amateur Reining. Und hier hatte die Westfalin die Goldmedaille gewonnen. Im Finale der Junior Reining verlor sie in den letzten drei Manövern (den Stops) völlig den Faden und sammelte hier leider noch kräftig Minuspunkte. Am Ende blieb ihr in der Junior Reining nur der fünfte Rang. Diesen Platz belegte auch Patrick Sattler auf Rico Doc Flash (je 199,5).

Stefan Ostiadal kämpft sich auf den zweiten Rang vor

Die Silbermedaille gewann nach klarer Steigerung der Vorlaufsachte Stefan Ostiadal. Auf Hollys Brown Gal holte er nun 203 Punkte. Um einen halben Zähler knapp geschlagen wurde Marc Spiegler auf Badger San Badger Dritter der Junior Reining. Den vierten Platz holte Martin Steck auf Mac Gun Leobar (200). Mit seinem zweiten Pferd wurde Philipp Martin Haug Fünfter: Auf Slidin In Diamonds sammelte er im Finale wie auch Patrick Sattler und Stefanie Jahnke 199,5 Punkte. Achter wurde Hannes Bolz auf Glory Poco Jac (194).

EWU Offen Senior Reining

Profis zum Teil mit enttäuschender Einstellung

Das größte Starterfeld der German Open 2003 trat in der EWU Offen Senior Reining an: 44 Nennungen lagen vor - und dabei las sich zugleich das Starterfeld sehr erlesen. Doch ehrlich gesagt: Auch in diesem Reining-Vorlauf wurden die hohen Erwartungen der Zuschauer doch recht stark enttäuscht. So blieben auch logischerweise die Score-Vergaben der Richter sehr überschaubar.

Und besonders traurig war die Einstellung speziell eines Profis, der die Offen Senior Reining nicht nur als Korrekturritt für die FN-Deutsche Meisterschaft nutzte, sondern dies auch noch zusätzlich überaus deutlich demonstrierte. Dieses Verhalten bleibt hoffentlich nicht ohne Konsequenzen! Von manch anderem Profi hätte man zudem etwas mehr Ehrfurcht vor einer EWU-DM-Prüfung erwarten dürfen.

Henning Daude vor Agnes Ramme

Immerhin ein Reiter schaffte die 140er Marke: Henning Daude überzeugte in gewohnter Manier und zeigte auf Pines Advocate eine feine Leistung. Die Belohnung für den Deutschen Vizemeister EWU 2002 waren 140,5 Punkte. Die FN-Deutsche Meisterin 2002 in der Reining, Agnes Ramme, qualifizierte sich als Zweite, indem sie mit Whiz A Gold eine 139,5 scorte. Mit gleich zwei Pferden drang Oliver Wehnes in das Finale vor: Als Dritter mit 138,5 Punkten auf Miss N Fritz und als Fünfter auf Yankee Peppy Tee (136,5). Den vierten Rang dazwischen eroberte Maik Bartmann auf Twist N Shout Whiz (137). Den sechsten Rang belegte im Go Martin Steck auf Friscote (135,5). Mit der Score 135 wurden gleich auf Achte: Rainer Bischoff auf Embezzlers Doc und Susanne Wolters auf Tabby Tucker.

Es bleibt beim Zweikampf

Mit Spannung erwartet wurde die Entscheidung in der EWU Senior Reining. Und wieder setzten sich zwei Reiter von der Konkurrenz ab: Henning Daude wiederholte seine feine Leistung aus dem Vorlauf und wurde mit 212,5 Punkten neuer EWU Deutscher Meister in der Senior Reining. Speziell seine Stops waren wie gewohnt Plus-Manöver. Agnes Ramme blieb wie im Go knapp dahinter und wurde mit 211 Punkten EWU-Vizemeisterin. Bronze holte sich der Vorlaufssiebte Rainer Bischoff auf Embezzlers Doc (206,5). Beide Plätze hinter den Medaillenrängen gingen an Oliver Wehnes. Mit Yankee Peppy Tee wurde er Vierter (204,5), mit Miss N Fritz Fünfter (203). Der sechste Rang ging an Susanne Wolters auf Tabby Tucker (197,5) vor Maik Bartmann auf Twist N Shout Whiz (196,5). Martin Steck trat im Finale nicht an.

Offen Junior Pleasure

Henning Daude legt Topscore vor

Eine klare Angelegenheit für Henning Daude war der Vorlauf in der Offen Junior Pleasure. Mit 24 Punkten holte er hier bei den beiden Richtern Mike Stöhr und Sonja Merkle den Highscore. Mit BD Dirty Beau Zippo ist er damit auf dem besten Weg, die Deutsche Meisterschaft erfolgreich zu verteidigen. Auf dem zweiten Rang kamen gleichauf mit 19 Punkten Tina Ullbrich auf Hints Of Marlana und Anja Bongard auf Coosalano ins Finale. Den vierten Qualifikationsrang sicherte sich Helga Hommel auf Cocky Tabaluga (17). Nur knapp dahinter folgte Nina Pohlak auf Just Wow (16). Jeweils 13 Zähler sammelten Stefan Ostadial mit Robber Sister und Gerd Hofer auf Winnies Willy Po. Den achten Platz errang Juliane Deppisch auf A Tiny Boy (10).

Titel erfolgreich verteidigt

Ganz wie im Vorlauf machten die gleichen Reiter die Medaillenvergabe in der Offen Junior Pleasure unter sich aus. Souverän gewann Henning Daude auf BD Dirty Beau Zippo auch den Endlauf mit 23 Platzierungspunkten. Und damit hat er seinen Titel erfolgreich verteidigt. Um Silber und Bronze fiel die Entscheidung super eng aus - die Tie-Entscheidung musste her. Und da hatte bei jeweils 18 Punkten Tina Ullbrich auf Hint Of Marlana das Glück auf ihrer Seite. Bronze holte so Anja Bongard auf Coosalano. Nicht weit dahinter kam Gerd Hofer auf Winnies Willy Po als Vierter durch das Ziel (16). Fünfte wurde Helga Hommel auf Cocky Tabaluga (12) vor Nina Pohlak auf Just Wow (9). Der siebte Rang ging an Juliane Deppisch auf A Tiny Boy (8), Achte wurde Stefan Ostiadal auf Robber Sister (4).

Offen Senior Pleasure

Frank Hesse hat im Vorlauf knapp die Nase vorn

Zwei Reiter dominierten den Vorlauf der Offen Senior Pleasure und lagen entsprechend eng beieinander: Den Topscore im Go holte schließlich Frank Hesse auf Classy Gold Princess. Er kam auf 23 Punkte. Mit 22 Zählern qualifizierte sich der Deutsche Meister dieser Disziplin in den Jahren 2002 und 2001: Henning Daude auf Okie Sanolena. Rabia Bakri kam mit 17 Punkten als Dritter ins Finale. Als Vierte schaffte Bianca Küsters auf Lady Susan Ann den Finaleinzug (16) und als Fünfter qualifizierte sich Bernd Stoll auf Rack Award (15). Der sechste Vorlauf-Rang ging an Sita Stepper auf Doc Smokey Dry (12). Siebter wurde Carla Schmid auf Check it Hot (11) vor der Vorjahresdritten Helga Hommel auf Joseph San Leo (8).

Drittes Mal in Folge Meister dieses Disziplin

Ein beeindruckendes Zahlenspiel mit der "3": Im Finale war Henning Daude zur Stelle und wurde auf Okie Sanolena mit 21 Punkten zum Deutschen Meister in der Senior Pleasure geehrt. Und damit holte er den Titel in dieser Disziplin zum dritten Mal in Serie - und zudem seine dritte Goldmedaille bei der German Open 2003.

Deutsche Vizemeisterin der Senior Pleasure wurde mit 20 Punkten Bianca Küsters auf Lady Susan Ann. Bronze ging an Helga Hommel auf Joseph San Leo. Die beiden kamen auf 16 Punkte. Nur einen Zähler dahinter wurde Sita Stepper auf Doc Smokey Dry Vierte. Damit wurde Sita Stepper aber zugleich All-Around-Champion der Offenen Klasse! Fünfte der Senior Pleasure wurde Carla Schmid auf Check It Hot (14) vor Bernd Stoll auf Rack Award (10). Siebter wurde Frank Hesse auf Classy Gold Princess (9), der nicht an die Leistung aus dem Go anschließen konnte. Zehnter wurde Rabia Bakri auf Color Skip (3).

Offen Junior Trail

Highscore im Vorlauf für Silvia Baßler

133,5 Punkte bedeuteten den Highscore im Vorlauf des Junior Trails. Diese Topmarke schaffte Silvia Baßler auf Snappers Cal Bar Jac. Und verwies damit Salome Liszy auf Little Tobano auf den zweiten Platz. Dieses Duo erreichte einen Score von 130. Helga Hommel ging als Dritte durch das Vorlaufs-Ziel: Auf Cocky Tabaluga holte sie 127 Punkte. Den vierten Platz erreichte mit 126,5 Punkten die Rheinländerin Anja Bongard auf Coosalano. Als Fünfte qualifizierte sich Tina Ullbrich auf Hint Of Marlana (125,5) vor Britta Gakenheimer auf Docs Just In Peppy (125). Gleichauf den siebten Rang im Vorlauf belegten mit je 123,5 Punkten Andreas Holl auf Aprils Golden Power und Sonja Braun auf TT Skippa Kathleen.

Tina Ullbrich startet durch

Eine wesentliche Leistungssteigerung brachte Tina Ullbrich die Goldmedaille im Offen Junior Trail. Mit 177 Punkten setzte sie sich hier mit einem halben Punkt Vorsprung durch. Die Berlin-Brandenburgerin hatte zwar kleine Schwächen im Walk Over, überzeugte aber auf Hint Of Marlana nicht zuletzt mit einer hervorragenden Manier. Ganz knapp unterlegen gab es die Silbermedaille für Helga Hommel. Die Norddeutsche führte Cocky Tabaluga zu 176,5 Punkten. Damit hatten sich die beiden Erstplatzierten zugleich vom restlichen Feld abgesetzt. Die Vorlaufsbeste Silvia Baßler schaffte den Gewinn der Bronze-Medaille, indem sie mit Snappers Cal Bar Jac 170,5 Punkte sammelte. Die Zweite des Go musste sich mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben: Salome Liszy kam mit Little Tobano auf 164,5 Punkte. Fünfte wurde Sonja Braun mit TT Skippa Kathleen (153) vor Britta Gakenheimer auf Docs Just In Peppy (146,5). Auf dem siebten Rang rangierte Anja Bongard auf Coosalano (143,5) vor Andreas Holl auf Aprils Golden Power (116).

Offen Senior Trail

Petra Diekwisch legt vor

Ganz wie den Vorlauf des Amateur Trails erlebte Julia Mosbrugger auch den Go im Offen Senior Trail. Mit 117,5 Punkten platzierte sie sich auf Black Feet mit 117,5 Punkten als Sechste auch für dieses Finale. Mit Scotch Pepsi scheiterte die Baden-Württembergerin dagegen im Go des Offen Senior Trails noch knapper als im Amateur Trail - und das zudem sehr diskussionswürdig. Es fehlten ihr bei 115,5 Zählern genauso wie der Trail-Amateur-Finalistin Bianca Küsters nur ein halber Punkt zur Qualifikation. Doch damit nicht genug. Denn bei einem Richter wäre Julia Mosbrugger mit Scotch Pepsi Zweite dieses Vorlaufs geworden - bei dem anderen Richter landete sie irgendwo auf einem Platz um die 20. Da bleiben schon Fragen offen.

Die hatte Petra Diekwisch nicht zu stellen. Nach ihrem achten Rang im Go des Amateur-Trails brillierte sie im Vorlauf des Offen Senior Trails. Mit MR Pepperoni Cody sammelte sie bei beiden Richtern Highscore und kam auf 130 Punkte. Bereits bei den zwei letzten Deutschen Meisterschaften war Petra Diekwisch jeweils weit vorne: 2002 verpasste sie als Vierte knapp den Sprung auf das Podium, und im Jahr 2001 hatte sie im Senior Trail Bronze geholt.

Mit schon deutlichem Rückstand qualifizierte sich Susanne Mengelberg auf Rinaldo als Zweite (122,5) und Carla Schmid kam auch in diesem Trail ins Finale - sie belegte in diesem Go mit 120,5 Punkten den dritten Rang. Qualifikations-Vierte wurde Sita Stepper auf Doc Smokey Dry (119,5) und als Fünfter kam Uwe Epple mit Indra (118) ins Finale des Senior Trails. Sechste wurde wie erwähnt Julia Mosbrugger. Einer eigenartigen Tradition treu blieb sich Nadine Schmitt. Erneut schaffte sie mit Jessica bei einer German Open den Einzug ins Finale eines Offen-Trails, während sie die Qualifikation im Amateur-Trail verpatzte. Sie erreichte 117 Punkte. Das Finalistenfeld komplettierten mit jeweils 116 Punkten Heike Trautwein auf Taro und Helga Hommel auf Joseph San Leo - womit sich aufgrund dieses Ties zugleich neun Reiter für das Finale dieser Disziplin platzierten.

Helga Hommel setzt die Bestmarke

Komplett neu gemischt wurden die Karten im Finale des Senior Trails. Und jetzt schlug die Stunde von Helga Hommel, die das Finale ganz knapp als Achte erreicht hatte. Sie zeigte einen beinahe perfekten Ritt und scorte unerhörte 193,5 Punkte. Da kam die Konkurrenz auch im Ansatz nicht mit. 17,5 Punkte weniger und dennoch stolze 176 Zähler sammelte Uwe Epple auf Indra. Das war die Silbermedaille. Dritter wurde Julia Mosbrugger. Auf dem Weg zur Bronzemedaille sammelte sie 172 Punkte.

Petra Diekwisch erkrankte kurz vor dem Finale des Senior Trails. Die festen Kopfschmerzen führten prompt zu Konzentrationsschwächen - mit 170 Punkten verpasste sie als Vierte knapp eine Medaille. Nadine Schmitt kam mit 166,5 Punkten als Fünfte ins Ziel. Danach gab es noch einmal einen kräftigen Punktesprung: Sechste wurde mit 150,5 Zählern Susanne Mengelberg auf Rinaldo. Der siebte Rang ging an Heike Trautwein auf Taro (134,5) vor Sita Stepper, die auf Doc Smokey Dry stark startete, dann aber bei den Lope-Hindernissen völlig abrutschte (125,5). Ihr Anfang war sogar so gut, dass Richterin Susanne Haug ihr am Tor eine 10 gegeben hatte - diese Topnote ist speziell bei Susanne Haug von besonderem Wert. Carla Schmid hatte weiterhin in den Finalläufen Pech: Der widerspenstige Check It Hot kam nur Off Pattern aus der Prüfung.

Offen Horsemanship

Topscore im harten Duell

Wie im Vorlauf der Amateur Horsemanship lieferten sich Petra Diekwisch und Michael Mützel auch im Go der Offen Horsemanship ein hartes Duell. Den Topscore von 24 holte sich hier Petra Diekwisch mit MR Pepperoni Cody. Den zweiten Qualifikationsrang teilten sich Michael Mützel mit Grand Elite Cody und die Mecklenburgerin Franziska Häger auf PR Fritz Power (je 20). Auf den vierten Rang kam Sita Stepper mit Doc Smokey Dry (16), als Fünfte qualifizierten sich gleichauf Carmen Voigtland auf Maja und Helga Hommel mit Joseph San Leo (je 15). Den siebten Rang eroberte Nicole Drüker auf Double R Money (14) und als Achter kam Rainer Horneff auf Taps Twister ins Finale (10).

Damit stand im Endlauf des Jahres 2003 kein Finalist der Offen Horsemanship des Vorjahres. Aber drei der jetzigen Finalisten waren im Jahr 2001 unter den besten Acht gewesen: Michael Mützel (2.), Petra Diekwisch (3.) und Rainer Horneff (4.).

Titel für Petra Diekwisch

Das erwartet spannende Duell lieferten sich die Teilnehmer im Finale der Offen Horsemanship. Die beste Leistung lieferte wie im Go Petra Diekwisch ab. Wie im Vorlauf zeigte sie einen nahezu tadellose Leistung und bekam als Belohnung 22 Platzierungspunkte. Das reichte für die Westfalin auf MR Pepperoni Cody zu ihrem ersten Titelgewinn in Ihrer Senioren-Karriere. Sie holte einen Zähler mehr als ihr schärfster Konkurrent: Deutscher Vizemeister wurde Michael Mützel auf Grand Elite Cody (21). Nur weitere zwei Punkte dahinter sicherte sich Helga Hommel auf Joseph San Leo mit 19 Platzierungspunkten Bronze.

Den undankbaren vierten Platz belegte Rainer Horneff auf Taps Twister (16). Fünfte wurde Franziska Häger auf PR Fritz Power (12.). Den sechsten Rang belegte Sita Stepper auf Doc Smokey Dry (9) vor Carmen Voigtland auf Maja (6) und Nicole Drüker auf Double R Money (3).

Offen Western Riding

Favoritin setzt sich an die Spitze

Franziska Häger kam mit 140,5 Punkten als Beste aus dem Vorlauf der Offen Western Riding heraus. Diese Punktzahl erreichte sie mit PR Fritz Power. Und schaffte damit den zunächst größtmöglichen Erfolg zur angestrebten Titelverteidigung. Knapp dahinter folgten Sita Stepper auf Doc Smokey Dry (139,5) und Bernd Stoll auf Rack Award (139,5). Als Vierter qualifizierte sich Oliver Wehnes mit Miss N Fritz für das Finale (137,5). Fünfte des Vorlaufs wurde die Vorjahresachte Susanne Wolters auf Tabby Tucker (137) und als Sechste kam Claudia Thomys auf Dragon ins Finale (136,5). Der siebte Rang ging an Christina Münster auf Honey Zippo Bar (135). Angela Struve auf Call Me Special Sand und der Siebte des Jahres 2002, Rainer Horneff auf Taps Twister, qualifizierten sich gleichauf mit 134 Punkten.

Titel erfolgreich verteidigt

Keinen Zweifel an ihrer erfolgreichen Titelverteidigung ließ Franziska Häger im Finale der Offen Western Riding aufkommen. Mit glatten 210 Punkten nahm sie für ihren Ritt auf PR Fritz Power erneut die Schärpe entgegen. Die Tie-Entscheidung musste zwischen Silber und Bronze herhalten. Das kleine Quäntchen Glück mehr hatte dabei Claudia Thomys auf Dragon. Bronze ging für 205 Punkte an Susanne Wolters auf Tabby Tucker. Den vierten Rang belegte Oliver Wehnes auf Miss N Fritz (201,5) vor Sita Stepper auf Doc Smokey Dry (198). Der sechste Rang ging an Bernd Stoll auf Rack Award (196) vor Christina Münster auf Honey Zippo Bar (194). Achter wurde Rainer Horneff auf Taps Twister (192,5) vor Angela Struve, die im Finale Off Pattern geriet.

Offen Superhorse

Christina Münster wird den Fluch des neunten Platzes los

Sita Stepper gewann den Vorlauf der Offen Superhorse. Auf Doc Smokey Dry scorte sie eine 140,5. Die Mecklenburgerin Franziska Häger schaffte mit PR Fritz Power eine 139,5 und damit den zweiten Qualifikationsrang. Der Vorjahresvierte Rainer Horneff platzierte sich auf Taps Twister als Dritter (137,5) und ließ damit Susanne Wolters auf TabbyTucker (137) knapp hinter sich.

Christina Münster schaffte es in dieser Disziplin, ihren "Fluch" der German Open des Vorjahres abzulegen, als sie gleich vier Mal Neunte in der Qualifikation wurde und damit denkbar knapp stets das Pech auf ihrer Seite hatte. Jetzt in Mannheim also klappte es endlich mit dem erhofften Finaleinzug. Auf dem Araber Moonshadow scorte sie eine 134,5. Als Sechster qualifizierte sich Bernd Stoll auf Rack Award (132,5). Siebte wurde Susanne Mengelberg auf Rinaldo (131,5) vor der frischgebackenen Mama Hiltrud Rath auf Smooth Lilly Bonanza. Hiltrud Rath hatte im Jahr 2002 auf MS Cotton Eye Joe den Titel in dieser Disziplin gewonnen.

Überlegener Sieg für Sita Stepper

Im Finale wurde es eine klare Sache für Sita Stepper. Sie wiederholte ihre Vorlaufsleistung, während die Konkurrenz im Finale weiter Federn ließ. Sita Stepper holte mit Doc Smokey Dry 208 Punkte und wurde neue Deutsche Meisterin in der Offen Superhorse. Die Vizemeisterschaft ging an Bernd Stoll, der sich auf Rack Award in einer Tie-Entscheidung denkbar knapp gegen die Bronzegewinnerin Susanne Mengelberg auf Rinaldo durchsetzte (je 202). Vierter wurde Susanne Wolters auf Tabby Tucker (199,5). Rainer Horneff auf Taps Twister und Franziska Häger auf PR Fritz Power konnten nicht an ihre Leistungen im Go anschließen und mussten sich mit dem fünften und sechsten Rang zufrieden geben. Siebte wurde Hiltrud Rath auf Smooth Lilly Bonanza vor Christina Münster auf Moonshadow.

Jugend Showmanship

Direkt wieder in der Erfolgsspur

Klarer Zieleinlauf im Go der Showmanship at Halter: Auf den den ersten drei Plätzen waren sich die beiden Richter Mike Stöhr und Susanne Haug völlig im Klaren. Den Highscore sicherte sich die Bayerin Viktoria Zehetmeier, die Bubbles Del Rio vorstellte (20 Punkte). Und das war natürlich alles andere als eine Überraschung. Schließlich hatte Viktoria Zehetmeier in dieser Disziplin nicht nur 2002 in Vechta, sondern auch im Jahr 2001 in Neustadt/Dosse die Meisterschärpe gewonnen.

Als Zweite qualifizierte sich die Vorjahresfünfte Sabrina Leithäusl, ebenfalls aus Bayern. Sie präsentierte Mayor (18). Und bei beiden Richtern auf dem dritten Platz im Vorlauf landete Sonja Kleber mit Tokala (16). Vierte wurden gleichauf mit 11 Punkten Valerie Riesel mit dem 14-jährigen Irish Tinker Cheyenne sowie die Thüringerin Uta Fischer mit Elegant Rosita. Als Sechste kam Sabine Maußner mit Snips Classic ins Finale (10). Den siebten Rang sicherten sich gleichauf die Saarländerin Linda Ackermann mit Im Two Zippo und Lisa Hetzel mit Katies Lil Girl (je 8).

Ungewohnte Patzer und eine Bayerin ganz vorne

Das konnte man nicht erwarten: Gleich drei Finalisten-Pferde kamen im Finale der Showmanship at Halter einfach nicht zur Ruhe - sprich, blieben nicht ruhig stehen und wurden deshalb von den Richtern mit null Punkten bewertet. Neben Sabina Maußner mit Snips Classic und Lisa Hetzel mit Katies Lil Girl traf dieses Schicksal völlig überraschend auch die zweifache Deutsche Meisterin Viktoria Zehetmeier mit Bubbles Del Rio.

Damit war der Weg frei für die Vorlaufszweite Sabrina Leithäusl. Die Bayerin kam mit Mayor bei den drei Richtern auf 22 Platzierungspunkte - das war Gold. Die Silbermedaille gewann die Thüringerin Uta Fischer, die Elegant Rosita präsentierte und knapp geschlagen auf 20 Punkte kam. Bronze ging mit 19 Zählern knapp dahinter an die Norddeutsche Sonja Kleber, die Tokala vorstellte. Den vierten Rang holte sich Linda Ackermann mit Im Two Zippy (16) vor Valerie Riesel mit Cheyenne (13).

Jugend Trail

Favoritin dominiert bereits im Vorlauf

Mit einer sensationellen Leistung setzte sich im Vorlauf des Jugend Trails die hochgehandelte Favoritin durch: Carolin Lenz holte mit Naja den Highscore bei beiden Richtern - zusammen 141 Punkte. Die Americana-Vize-Europameisterin schaffte dabei bei einem Richter sogar 73 von 80 möglichen Punkten. Im Vorjahr hatte Carolin Lenz in dieser Disziplin Bronze geholt. Mit einer kaum weniger imponierenden Leistung holte sich Sonja Zörgiebel den zweiten Rang in der Qualifikation. Sie scorte auf Okke On Top eine 136. Und mit 133 eine prima Punktezahl sammelte auch Lorena Rath auf Bonito. Als Vierte qualifizierte sich Sonja Kleber auf Tokala (131) vor Katja Mothes auf Greyhound Tivio (130). Den sechsten Rang im Go holte Jessica Prokop auf St. Martin Bostow (129). Gleichauf als Achte kamen Sarah Brechtl (Tardy Brandi) und Maja Franke (GMG Blueeyed Sally) mit je 124,5 Punkten ins Finale.

Klare Fronten auch im Finale

Wie erwartet war die Entscheidung im Jugend Trail auf den vorderen Plätzen eine klare Sache. Carolin Lenz ließ sich auch im Finale nicht beirren und spulte ihr Programm souverän ab. Zur Belohnung gab es für ihren Finalritt 201 Punkte. Das waren 4,5 Punkte Vorsprung vor Sonja Zörgiebel auf Okke On Top (196,5), die damit ebenfalls ihre Vorlaufsleistung souverän bestätigte. Zwischen Silber und Bronze lagen dann schon stolze fünfzehn Zähler Unterschied. Bronze holte sich Sonja Kleber auf Tokala. Die Norddeutsche holte 181,5 Punkte. Vierte wurde Katja Mothes auf Greyhound Tivio mit 179,5 Punkten, die damit ganz knapp die erste mögliche Medaille für den Landesverband Sachsen bei einer German Open verpasste. Der fünfte Rang ging an Jessica Prokop auf St. Martin Bostow (177) und Sechster wurde Sarah Brechtl auf Tardy Brandi (161,5). Nach einem dritten Rang im Go blieb für Lorena Rath auf Bonito im Finale nur der siebte Rang (160,5), Achte wurde Maja Franke auf GMG Blueeyed Sally 152).

EWU Jugend Reining

Melissa Muschong legt vor

Die beste Vorlaufsleistung in der EWU Jugend Reining präsentierte Melissa Muschong. Auf Kings Bottle Boy scorte die Baden-Württembergerin eine 137,5. Einen Punkt dahinter qualifizierte sich Marsha Stein auf Tigers Dancing Fairy als Zweite für das Finale. Den dritten Rang sicherten sich gleichauf Julia Bottlang auf Keens Aki und Stefanie Meschonat auf Hobby Chex Whiz (je 134). Fünfte wurden Conny Phillipps auf Billy Jos Dream sowie Simone Lupold auf Jacs Royal Poco (je 133,5). Als Siebte qualifizierte sich Julia Dähne auf Confair En Poco Lena (133), punktgleich als Achte zogen mit einer Score von 132 Sandra Rückert (Dun It Exciting) und Lilly Bätcher (Touch My Spirit) ins Finale ein.

Enger kann es an der Spitze kaum entschieden werden

Eine der engsten Entscheidungen der gesamten German Open spielte sich im Finale der EWU Jugend Reining ab. Nur ein halber Punkt trennte am Ende die drei Erstplatzierten voneinander. Den entscheidenden halben Punkt Vorsprung hatte am Ende Julia Bottlang. Auf Keens Aki scorte sie eine 203,5. Die Vizemeisterschaft wurde im Tie entschieden - bei jeweils 203 Punkten. Das entscheidende Quäntchen Glück hatte dabei Simone Lupold auf Jacs Royal Poco, die also Vizemeisterin wurde. Bronze ging an die Vorlaufsbeste Melissa Muschong auf Kings Bottle Boy. Den ersten Platz hinter dem Treppchen belegte Marsha Stein auf Tigers Dancing Fairy (200,5). Fünfter wurde Stefanie Meschonat auf Hobby Chex Whiz (197) - ihr großer Tag sollte dann später bei der FN-Meisterschaft kommen. Der sechste Rang ging an Julia Dähne auf Confiar En Poco Lena (192), die sich vor Lilly Bätcher auf Touch My Spirit (190,5) platzierte. Achte wurde Sandra Rückert auf Dun It Exciting (165,5). Conny Phillipps war auf Billy Jos Dream im Finale Off Pattern und wurde Neunte.

Jugend Pleasure

29 Starter stellten sich vor

Nur drei männliche Nachwuchsreiter traten im 29-köpfigen Starterfeld um die Jugend Pleasure an. Allerdings im Go mit dem größtmöglichen Erfolg: Denn Tino Stoll gewann auf Rack Award den Vorlauf. Er sammelte mit 23 Platzierungspunkten fast den Idealwert. Sicher würde Tino Stoll auch im Finale mit allerersten Chancen antreten - im Vorjahr und auch 2001 in Neustadt/Dosse wurde er Deutscher Vizemeister dieser Disziplin.

Knapp hinter ihm qualifizierte sich Anja Bauer auf Doc Holly Power mit 20 Punkten als Zweite. Zwischen dem dritten und dem sechste Qualifikationsplatz lagen gerade einmal zwei Punkte: Dritte wurde Maja Franke auf GMG Blueeyed Sally (17 Punkte) vor den punktgleichen Sonja Kleber mit Tokala und Ann-Katrin Schulz auf Double R Money (je 16). 15 Punkte holte Linda Ackermann auf Im Two Zippo. Als Siebte schaffte Carolin Lenz auf Naja den Einzug ins Finale (13) und Achte wurde Anne-Sophie Gruböck auf Doc`s Baby Doll (10). Denkbar knapp um einen Punkt verpassten mit je neun Punkten Sarah-Christin Barre (Red Spot King) und Viktoria Zehetmeier (Royal Rietta) das Finale. Das vor allem für Sarah-Christin Barre bitter, hatte sie doch bei einem Richter immerhin den fünften Rang belegt.

Tino Stoll bestätigt Vorlaufs-Leistung souverän

Auch im Finale setzte sich der männliche Nachwuchs an die Spitze: Souverän mit 23 Platzierungspunkten gewann Tino Stoll auf Rack Award auch das Finale der Jugend Pleasure. Damit landete er nach zwei Vize-Titeln in den Vorjahren nun den ganz großen Wurf. "Nebenbei" wurde er auch All-Around-Champion der Jugendlichen bei dieser Show.

Die größte Konkurrenz im Endlauf bereitete ihm Sonja Kleber, die mit Tokala auf 17 Platzierungspunkte kam und so Deutsche Vizemeisterin wurde. Bronze ging an die Vorlaufszweite Anja Bauer, die Doc Holly Power vorstellte (15 Punkte). Ein Punkt Vorsprung reichten ihr knapp, gleich zwei Reiter mit jeweils 14 Punkten hinter sich zu bringen: Linda Ackermann auf Im Two Zippy und Carolina Lenz auf Naja. Sechste wurde Maja Franke auf GMG Blueeyed Sally (13). Der siebte Platz ging an Anne-Sophie Gruböck (Doc`s Baby Doll) und Ann-Katrin Schulz auf Double R Money mit jeweils sechs Punkten.

Jugend Horsemanship

35 Teilnehmer treten an

35 Nennungen wurden für die Jugend Horsemanship abgegeben. Im Vorlauf kristallierte sich heraus, dass eine ganz spannende Entscheidung anstand. Denn vier Reiter fanden sich nach dem Vorlauf ganz eng beieinander auf den ersten Plätzen wieder. Auf dem ersten Qualifikationsrang gab es sogar einen Punktegleichstand: Jeweils 22 Zähler sammelten Sonja Zörgiebel auf Okke On Top und Kristina Müller auf Gerry. Und nur einen Punkt zurück wurde Linda Ackermann auf Im Two Zippy Dritte des Go`s (20). Und wiederum nur zwei weitere Punkte zurück folgte Viktoria Zehetmeier auf Royal Rietta (19). Den fünften Rang sicherte sich Anne Bundrück auf Babsi (16) vor Simone Lupold auf Jacs Royal Poco (12). Als Siebter qualifizierte sich Katja Mothes auf Greyhownd Tivio (11). Mit je neun Punkten kamen zwei Reiter auf den achten Rang, so dass es im Finale dieser Disziplin auch neun Starter geben wird. Achte im Go wurden der Vorjahressiebte Tino Stoll auf Rack Award und Ann-Kathrin Schulz auf Double R Money. Das Finale knapp verpasste dagegen die Vorjahresdritte Carolin Lenz, die auf Naja Zehnte des Vorlaufs wurde. Und auch die Vizemeisterin des Jahres 2002, Sonja Kleber, scheiterte dieses Mal im Go.

Spannender Zweikampf an der Spitze

Die beiden besten Teilnehmerinnen des Vorlaufs lieferten sich auch im Finale einen ganz spannenden Kampf. Am Ende lag zwischen Gold und Silber nur ein Punkt Unterschied. Neue Deutsche Meisterin wurde die Rheinländerin Kristina Müller auf Gerry. Sie gewann die Prüfung bei zwei Richtern und war deshalb mit 26 Punkten den kleinen Unterschied besser als die neue Deutsche Vizemeisterin, Sonja Zörgiebel auf Okke On Top (25). Gegenüber dem Go gelang Katja Mothes ein satter Sprung nach vorne. Im Finale sammelte die Sächsin auf Greyhound Tivio 20 Punkte und damit wohl das erste Edelmetall für ihren Landesverband bei einer German Open. Den undankbaren vierten Rang teilten sich in dieser Prüfung zwei Reiter: Je 15 Punkte erritten Simone Lupold auf Jacs Royal Poco und Tino Stoll auf Rack Award. Siebte wurde mit 13 Punkten Viktoria Zehetmeier auf Royal Rietta vor Linda Ackermann auf Im Two Zippy (9), Anne Bundrück auf Babsi (9) und Ann-Kathrin Schulz auf Double R Money (6).

Jugend Western Riding

Favoriten kristallieren sich heraus

Den Highscore im Vorlauf der Jugend Western Riding zeigte Tino Stoll auf Rack Award. Er punktete eine 135,5. Die Vizemeisterin des Vorjahres, Vanessa Haralampiev, stand dem nicht viel nach und qualifizierte sich mit 135 Punkten als Zweite. Den dritten Rang belegte Maja Franke auf GMG Blueeyed Sally (132,5). Als Vierte qualifizierten sich gleichauf Lorena Rath auf Bonito und Sonja Zörgiebel auf Okke On Top (je 126,5). Sechste im Go wurde Jana Baßler auf Trouble Lu Snapper (123,5) vor der Vorjahresvierten Svenja Singelmann auf Samba und Anne Bundrück auf Babsi.

Maja Franke setzt sich an die Spitze

Wie auch im Vorlauf gab es im Finale der Jugend Western Riding eine ganz knappe Entscheidung. Nur ein halber Penalty-Punkt - das gab schließlich den Ausschlag zur Goldmedaille. Und zwar zugunsten der Hessin Maja Franke. Auf GMG Blueeyed Sally holte sie 202 Punkte. Das war einer mehr gegenüber dem Vorlaufsbesten Tino Stoll, der mit 201 Punkten für seine Leistung auf Rack Award Deutscher Vizemeister wurde. Bronze ging an Lorena Rath auf Bonito mit 196,5 Punkten. Vanessa Haralampiev dagegen verpasste überraschend den Sprung auf das Treppchen und musste sich mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben (190). Fünfte wurde Sonja Zörgiebel auf Okke On Top (188) vor Svenja Singelmann auf Samba (187). Der siebte Rang ging an Anne Bundrück (Babsi) vor Jana Baßler (Trouble Lu Snapper).

Jugend Superhorse

Titelverteidigerin scheitert im Vorlauf

Die Titelverteidigerin der Jugend Superhorse, Lena Kauth, scheiterte in der Qualifikation. Die amtierende Vizemeisterin dagegen setzte sich als Vierte in der Vorrunde durch: Vanessa Haralampiev scorte auf Taps Twister eine 131. Das beste Vorrundenergebnis erzielten Sonja Zörgiebel auf Okke On Top und Tino Stoll auf Rack Award (je 134). Lorena Rath wurde im Go Dritte. Sie holte auf Bonito 132,5 Punkte. Die Vorjahresdritte Viktoria Zehetmeier kam mit Bubbles Del Rio als Fünfte ins Finale. Den gleichen Score von 128,5 schaffte Simone Lupold auf Jacs Royal Poco. Siebte im Go wurde Jana Baßler auf Trouble Lu Snapper (122,5) vor Cathrin Dostal auf Khasimir (122).

Die Vorlaufsbesten machen auch die Medaillen unter sich aus

Der Endlauf der Jugend Superhorse war das erste Finale der German Open 2003. Und natürlich wurden auch hier wieder alle Karten neu gemischt. Drei Richter bewerteten nun die Leistungen der Finalisten. Und die Entscheidung um die Titelvergabe in dieser Disziplin fiel eindeutig aus. Mit dem Score von 202,5 wurde Tino Stoll auf Rack Award neuer Deutscher Meister in der Jugend Superhorse. Knapp dagegen war die Entscheidung um Silber und Bronze: Deutscher Vizemeister wurde Lorena Rath auf Bonito, die eine 195,5 punktete. Bronze ging an Sonja Zörgiebel auf Okke On Top, die den Vorlauf als Beste abgeschlossen hatte. Mit diesem Ergebnis waren die drei besten Teilnehmer des Vorlaufs auch die drei Medaillengewinner des Finales. Und auch die nächsten Platzierungen waren beinahe identisch zum Vorlauf. Vierte wurde Vanessa Haralempiev auf Taps Twister (191,5) und den fünften Rang teilten sich Simone Lupold auf Jacs Royal Poco und Viktoria Zehetmeier auf Bubbles Del Rio (je 189). Siebte wurde Cathrin Dostal auf Khasimir (187) vor Jana Baßler auf Trouble Lu Snapper (175,5).

Finale Jungpferde Basis

Glory Poco Jac gewinnt mit 237,5 Punkten

Den Titel "Bestes Jungpferd Basis des Jahres 2003" trägt seit dem 8. August Glory Poco Jac. Der vierjährige Quarter-Hengst wurde von Hannes Bolz vorgestellt und sammelte bei den drei Richtern Susanne Haug, Mike Stöhr und Sonja Merkle tolle 237,5 Punkte. Glory Poco Jac ist von Sylvia Fröhlich gezogen von Glory Dun It aus der Endura.

Die zweitbeste Bewertung erhielt Chick Enterprise, vorgestellt von Melissa Muschong. Chick Enterprise erhielt 232,5 Punkte. Der dreijährige Quarter-Wallach ist gezogen von Jokers Enterprise aus der Winsolot Chick. Züchterin ist Bettine Egenter. Die gelbe Schleife für den dritten Rang erhielt Colonel Goldfire unter Simone Dehoust. 225,5 Punkte vergaben die Richter für den vierjährigen Quarter-Wallach, der von Ilona Boehr gezogen wurde. Vater ist Colonel Goodtimes, die Mutter heißt Docies Star Chex.

Der vierte Rang ging an LQ Hard As A Rock. Der vierjährige Quarter-Wallach wurde von Sonja Pfeffer vorgestellt und erzielte 219,5 Punkte. Gezogen ist LQ Hard As A Rock von Olena San Badger aus der Swiss Little Miss. Johanna Deppisch stellte das fünftbeste Jungpferd Basis vor: Goers Honeymoon, gezogen von Plaudits Copy Cat aus der Go Bunny. Die vierjährige Appaloosa-Stute kam auf 216,5 Punkte. Der sechste Rang ging mit 214 Punkten an Clues Lea Bar (Doc Clues Leo Bar x Foxy On Stage) unter Birgit Bisle. Siebter wurde Elites Little John (Elite Eldorado x Fancy Me Grand) unter Evi Bös mit 207,5 Punkten. 201,5 Punkte bekam Cee Genuine Bee (Cee A Nifty Bee x Genuine) unter Stefan Ostiadal. Neunter wurde TK Black Joker (Time For Oats x Ima Shiloh Mimi) unter Dunja Storck mit 199 Punkten. Der zehnte Rang ging an Cocky Tabaluga unter Helga Hommel (198,5).

Finale Jungpferde Trail

Chick Enterprise ist das beste Trail-Jungpferd

Nach dem zweiten Platz in der Jungpferdeprüfung Basis gelang Chick Enterprise im Finale der Jungpferdeprüfung Trail der große Wurf: "Bestes Jungpferd des Jahres 2003" in dieser Disziplin wurde der dreijährige Quarter-Wallach mit imposanten 242,5 Punkten. Und ließ damit wie in der Basis Colonel Goldfire unter Simone Dehoust um einen Platz hinter sich. Simone Dehoust sammelte 238 Punkte. Bronze ging an Olena San Bax unter Sonja Pfeffer. Die dreijährige Quarter-Stute ist gezogen von Olena San Badger aus der Sprining Hop, Züchterin ist Roswitha Pfeifer.

Johanna Deppisch führte Goers Honeymoon bei 226,5 Punkten auf den vierten Platz. Fünfter wurde Cocky Tabaluga unter Helga Hommel (225,5) vor Sonja Pfeffer, jetzt auf LQ Hard As A Rock (213,5). TL War Chant Lil Pep kam auf den siebten Rang (213). Der vierjährige Quarter-Wallach ist von Petra Leckebusch gezogen von War Chant Doc aus der Taris Little Peppy. Achter wurde TK Black Joker unter Dunja Storck (211) vor Dineros Smooth Doc unter Rebekka Kirsch (207). Dineros Smooth Doc ist ein dreijähriger Paint-Wallach und gezogen von Quanto Dinero aus der Laceys Doc O Dot. Achter wurde Dun Dee Rainbow Star, vorgestellt von Ute Barbier (210,5). Das ist ein vierjähriger Paint-Wallach, gezogen von Not Dun Slidin aus der Pokeys Rain Dancer.

Finale Jungpferde Reining

Sattel von Day`s Cowboy Headquarter geht an Melissa Muschong und Chick Enterprise

Nach dem Sieg in der Jungpferde Basis war Glory Poco Jac auch der Sieg im Finale der Jungpferdeprüfung Reining nicht zu nehmen. Hier gewann der von Hannes Bolz vorgestellte 4-jährige Quarter-Hengst mit 247,5 Punkten und damit auch mit einem guten Vorsprung.

Einen weiteren Spitzenplatz belegte als Zweiter mit 247,5 Punkten Chick Enterprise unter Melissa Muschong. Damit sicherte sich Melissa Muschong auch den Sonderpreis, der in den Jungpferdeprüfungen in diesem Jahr ausgeschrieben war: Day`s Cowboy Headquarter sponserte einen Sattel im Wert von 2.000 Euro für das beste (Allaround) Jungpferd des Jahres.

Drittbestes Jungpferd Reining wurde Cee Genuine Bee unter Stefan Ostiadal (227). Knapp dahinter kam Just Wow unter Nina Pohlak auf den vierten Rang (224,5). Der fünfte Rang ging an Colonel Goldfire unter Simone Dehoust (201). 196,5 Punkte gab es für Slidin On Diamonds unter Philipp Martin Haug. Der dreijährige Hengst wurde von Gary und Marilyn Cottar von Little Bo Badger aus der Uno Mas O Menos gezogen. Siebter wurde TK Black Joker unter Sonja Braun. Die vierjährige Appaloosa-Stute wurde von The Totem aus der Skips Kalida gezogen. 193,5 Punkte bedeuteten den achten Rang für TL War Chant Lil Pep unter Regina Peters. Neunter wurde TK Black Joker unter Dunja Storck (184,5). Zehnter wurde RS Boomer Chic unter Rudy Caruso (172,5). Dieser dreijährige Quarter-Hengst ist von Claudio Risso gezogen (Bommernic x Tena Chic Olena).


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Quelle: EWU - vom 11.09.2003

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