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Tierseuche auf einem Thüringer Western-Reiterhof


EWU Logo 1 | Quelle: EWU


Mitte September wurde auf einem Thüringer Reiterhof im Weimarer Land bei einem nach kurzer Krankheit verstorbenen Pferd Infektiöse Anämie diagnostiziert. Hierauf wurden alle Pferde dieses Reiterhofes sowie weitere Tiere von 14 Reiterhöfen in Thüringen, die mit dessen Pferden unmittelbaren Kontakt hatten, auf diese Krankheit untersucht. Das Ergebnis dieser Untersuchungen zeigte, dass acht Pferde vom Ursprungshof und vier Pferde von zwei weiteren Höfen in Thüringen an der ansteckenden Blutarmut erkrankt waren und getötet werden mußten. Die drei betroffenen Reiterhöfe wurden unter strengste Quarantäne gestellt und vorübergehend gesperrt.

Pferdehalten und Stallbesitzer in Thüringen und Deutschland reagierten mit großer Verunsicherung.

Was ist die Infektiöse Anämie der Einhufer?

Nur Tiere der Familie Equidae (Pferde, Esel, Maultiere, Maulesel) sind für diese Viruserkrankung empfänglich. Menschen sind nicht gefährdet.

Die Verbreitung der Infektiösen Anämie ist weltweit. Blutsaugende Insekten (Vektoren) können die Erkrankung übertragen. Hauptsächlich kommen Bremsen in Frage, weniger Mücken und Fliegen. Die Krankheit verläuft akut, chronisch oder inapparent, wobei die klinischen Symptome je nach auftretender Form variieren.

Die Infektiöse Anämie ist in Südosteuropa vorhanden.

In Deutschland traten vereinzelte Fälle in Bayern, NRW und Hessen auf, sie erstreckten sich glücklicherweise nur auf wenige Tiere. Auslöser waren importierte Pferde aus Osteuropa (vorwiegend Rumänien) und Russland.

Tiere die symptomlos erkranken sind lebenslange Träger des Virus und eine ständige Ansteckungsgefahr für andere Equiden.

Wie wird die Infektiöse Blutarmut der Einhufer übertragen?

Über Vektoren: Bremsen, Mücken und Stechfliegen. Das Virus vermehrt sich in den Insekten nicht. Die zur Infektion notwendige Virusmenge wird durch mehrmaliges Stechen des Virusträgers erreicht.
Übertragung durch tierärztliche Instrumente, wie Kanülen, Thermometer, Maulgatter, Nasenschlundsonde, wenn sie nach Behandlung eines Virusträgers nicht gereinigt und desinfiziert wurden.

Indirekte Übertragung: möglich von der Mutterstute auf das Fohlen, Eintritt durch gesunde und intakte Schleimhäute und Eintritt durch gesunde Haut und Wunden, nicht nur aus diesem Grund sollte der gemeinschaftlichen Gebrauch von Sattelzeug und Bürsten vermieden werden.



Was tun bei Infektiöser Blutarmut der Einhufer?

Die Infektiöse Blutarmut der Einhufer ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Tiere mit unklaren Symptomen sollten sofort dem Haustierarzt vorgestellt werden. Bei Seuchenverdacht ist unverzüglich das zuständige Veterinäramt zu unterrichten.

Dieses veranlasst weitere Maßnahmen wie Probenentnahme für diagnostische Untersuchungen, Einzelhaltung der verdächtigen Tiere, Verbringungsbeschränkungen (Teilnahmeverbot für Turniere) und Exportverbote.

Sollte das Virus nachgewiesen werden, ist das betroffene Tier zu töten. Eine Therapie oder auch Impfung ist weder möglich noch erlaubt!

Wie können sich Pferdehalten bzw. Stallbesitzer vor dieser Krankheit schützen?

Professor Schusser (Direktor der Medizinischen Tierklinik der Universität in Leipzig) stellt immer wieder fest, dass diese Erkrankungen in Deutschland im Zusammenhang mit Importtieren aus Osteuropa auf treten. Auf dem Reiterhof in Hohenfelden waren zum Zeitpunkt des Ausbruchs der Krankheit ca. 50% des Pferdebestandes Pferde aus Rumänien. Während die EU weitestgehend anämiefrei ist, gilt die Krankheit in Rumänien als endemisch.

Die momentan geltenden Importbestimmungen gem. Tierseuchengesetzgebung stehen laut Prof. Schusser im Widerspruch zu der Inkubationszeit für diese Krankheit und kann die Verbreitung so nur bedingt begrenzen. So ist zwar ein sog. Coggins-Test vor Einfuhr in die EU für alle importierten Pferde sowie eine dreiwöchige Quarantäne in Deutschland vorgeschrieben, die tatsächliche Inkubationszeit beträgt jedoch 5 bis 30 Tage. D.h. bei einem noch in Rumänien als anämiefrei getestetem Tier kann in Deutschland die Krankheit durchaus nach Ablauf der Quarantäne, die ohne weiteren Coggins-Test abgeschlossen wird, zum Ausbruch kommen.

Professor Schusser ist der Auffassung, nach dem Import den Coggins-Test in Deutschland zu wiederholen und zwar in einem staatlich geführten Quarantänestall. Die Quarantäne möge drei Monate dauern um andere „exotische Krankheiten“ ebenfalls zu erfassen. Am Ende der Quarantänezeit möge nochmals ein Coggins-Test erfolgen um alle infizierten Pferde mit allen Virusvarianten der Infektiösen Anämie zu diagnostizieren.

Generell rät Prof. Schusser aber davon ab, billige Pferde aus Osteuropa, die oft für einige 100,00 € gehandelt werden, zu kaufen. Insofern dies jedoch dennoch gewünscht ist, sollte jeder Käufer eines solchen Pferdes in Eigenverantwortung einen Coggins-Test in Deutschland anfordern und eine entsprechende Quarantänezeit einhalten. Am Ende der Quarantänezeit sollte nochmals ein Coggins-Test durchgeführt werden.

Viele Thüringer Stallbesitzer wollen künftig eine entsprechende Klausel in Ihre Pensionsverträge aufnehmen.

Wir als EWU-Thüringen schließen uns der Auffassung von Professor Schusser an und werden unsere Mitglieder entsprechend beraten.

Klaus-Peter Fischer EWU Thüringen e.V.















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Quelle: EWU - vom 12.10.2006

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