Ann-Katrin Schulz - erfolgreiche Jugendliche aus Westfalen.
Für die Turniererfolge mit ihrer Stute DOUBLE R MONEY bekam Ann-Katrin Schulz aus Bergkamen ein ROM in Western Pleasure Youth. Ann-Katrin, die seit ihrem 4. Lebensjahr reitet, war mit DOUBLE R MONEY schon auf vielen Paint- und EWU-Turnieren erfolgreich. Ihre größten Erfolge auf Paint - Shows waren auf der Deutschen Meisterschaft 2004 in Aachen die Silbermedaillen in Western Pleasure Youth und in Reining Youth. Im Jahr 2003 waren Ann-Katrin und DOUBLE R MONEY in Western Pleasure Youth das zweitbeste Paar in Europa. Übrigens: Auch unter Albert Schulz war DOUBLE R MONEY sehr erfolgreich: Sie hat ein ROM in Western Pleasure Open und in Reining Open. Im Jahr 2003 kam sie in Open Reining auf der Weltbestenliste der APHA auf den 6. Platz. Für die Zukunft wünschen wir Ann-Katrin und DOUBLE R MONEY auch weiterhin alles Gute und viel Erfolg auf den Turnieren. APHA Superior Reining Horse-Titel für "Drive By". Die europäische Paint Horse-Szene ist um ein weiteres Superior Horse reicher. Die zunehmende Zahl an APHA approved Shows in den vergangenen Jahren und die sensationelle Entwicklung des vom PHCG organisierten INTERNATIONAL PAINT ROUNDUPS verhalfen einigen guten Pferden dazu, in den Genuß dieser begehrten Auszeichnung zu kommen. Drive By, die beim Paint Horse Gestüt Büttgerwald steht, wird von Birgit Bayer trainiert und geshowt. Nachdem ein schwerer Brand im Jahr 2001 auf der Gestütsanlage beinahe den gesamten Pferdebestand vernichtete, wurde die Gunner-Tochter als Ersatz für die verlorengegangenen Zuchtstuten aus USA importiert. Die overo Stute aus einer Docs Lynx gezogenen Mutter wurde dann wegen Mangels an erwachsenen (reitbaren) Pferden von Birgit trainiert und im Folgejahr auf Turnieren vorgestellt, anfangs auf Paint Horse-Shows, später auch auf NRHA-Turnieren. Die Einladung zum Equitana Reining Cup 2003 war der erste Schritt in die internationale Reining-Szene. Es folgten zahlreiche Siege und Plazierungen in NRHA- Shows, die FN-Qualifikation zum Reining-Finale in Bad Salzuflen und viele Siege auf APHA-Shows. Der letzte große Erfolg, der auch die restlichen Punkte für den Superior Titel brachte, war der Gewinn der Senior Reining open in Aachen 2004 und des Titels APHA/PHCG German Champion Reining. Birgit Bayer hofft nun auch in diesem Jahr mit Drive By bei verschiedenen CRIs und NRHA- Shows die Rasse Paint Horse gut zu vertreten.
1. Convention des PHCG in Kassel. Premiere in Kassel. Zum 1. Mal veranstaltete der PHCG im Vorfeld seiner End of Year Party eine Convention. Den Organisatoren Sabine Gresens und Marko Dumeier war es gelungen, für diese Veranstaltung einige namhafte Referenten zu verpflichten. Dem interessierten Publikum wurden Vorträge über ausgewählte Themen rund um Zucht und Haltung von Pferden angeboten. Um die zuerst leider noch sehr spärlich anwesenden Zuhörer auf das Thema einzustimmen, zeigte PHCG-Präsidentin Sabine Gresens einen Fernsehausschnitt aus den USA über die APHA Youth World Games mit dem Portrait und Interview mit dem deutschen Jugendteam. In den USA wurde über den Besuch unserer Jugendlichen mehr berichtet als über das gesamte Westernreiten im deutschen Fernsehen. Nach dieser Einstimmung eröffnete Sabine Gresens offiziell die Convention und übergab das Wort an den ersten Referenten, Zuchtleiter Diether von Kleist. Er erklärte den Anwesenden die Kriterien, nach denen er bei Körungen und Zuchtbeurteilungen die Pferde benotet. Es wurden die gewünschten optimalen Eigenschaften als auch mögliche auftretende Mängel gezeigt. Das Thema der Conformation der Pferde wurde im nachfolgenden Vortrag von Sabine Gresens vertieft. Sie referierte über die Beurteilung von Halter-Pferden aus der Sicht der Richter. Als Grundlage diente ihr dabei die Richterschulung der APHA , die von Dr. Tina Anderson zur Verfügung gestellt wurde. Viele im vorhergehenden Referat angesprochene Punkte zur Beurteilung der Pferde fanden sich wieder und wurden weiter vertieft. Nicht nur die Optik ist wichtig, sondern auch der Ablauf in der Show ist für die Beurteilung wichtig. Um die Sache zu verdeutlichen, wurde das Vorstellen in der Halter live präsentiert. APHA Richter Heiko Keuchel, Halter Profi Ralf Hoffeld und Helmut Nicklas, Ersatzdarsteller für das nicht vorhandene Halterpferd, zeigten den Ablauf der Halterprüfung, wie es die Richter auf den Turnieren sehen wollen. Als nächster Referent war nun Dipl. Ing. agr. Helmut Nicklas an der Reihe. Sein Thema war die Fütterung der Zuchtstuten und Fohlen. Er stellte anhand von Bedarfszahlen und Erfahrungen aus der Praxis dar, daß die Versorgung dieser Tiere die Grundlage für die spätere positive Entwicklung der Fohlen zu erfolgreichen Turnierpferden ist. Der Zeitplan des Nachmittags war nun komplett durcheinander geraten, und es ging sofort mit dem nächsten Thema weiter. Thomas Litzinger, Vizepräsident der EWU, Dozent der FN und durch viele andere Aufgaben den Pferden verbunden, zeigte in seinem Vortrag die Probleme der Haftung in der Praxis . Hier zeigte er an vielen Praxisfällen, wo der Fehler lag, und was getan werden kann. Im 2. Teil seines Vortrages stellte er die Aufgaben der Berufsgenossenschaften vor mit den Auswirkungen und Verpflichtungen gegenüber dem einzelnen Pferdehalter. Die lebhafte Diskussion über diese Thematik zeigte, daß hier viel Nachholbedarf ist und es noch weiter behandelt werden sollte. Mit dem Fortschreiten der Zeit hatten einige Zuhörer zwischenzeitlich die Veranstaltung verlassen, um sich für die Party am Abend zu stylen, und sie verpassten dann den abschließenden Vortrag von Klaus-Jürgen Guni über das Thema Pferdefotografie. Er erklärte den noch Anwesenden die Voraussetzungen für gelungene Bilder in der Theorie mit den Ansprüchen an die Technik, Motiv und Wetter. Zum Abschluß zeigte er eine Diaschau seiner stimmungsvollen Aufnahmen und gab dabei Erklärungen über die Entstehung und Technik der Bilder ab. Mit diesen tollen Eindrücken endete die 1. Convention des PHCG, und es ging nahtlos zur End of the Year-Party. Der überragende Besuch, zwischenzeitlich waren fast 50 Zuhörer im Saal, die positiven Reaktionen der Zuhörer und der Spaß, den die Referenten hatten, fordern eine Fortführung dieser Veranstaltung in der Zukunft. Allen nicht da Gewesenen sei versichert: Ihr habt was verpaßt!