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Americana baut ihre Stellung als die „Nummer Eins“ weiter aus


Am | Quelle:


 

Die „Tour de France“ der Westernreiter

 

Das Augsburger Event ist und bleibt das Mekka des Westernreitsports / 42.200 Besucher waren begeistert von der „12th World Open Championship Western Riding“ und Europas führender Verkaufsmesse für Western- und Freizeitreiter

 

Strahlende Sonne und blauer Himmel an allen Tagen. So die äußeren Bedingungen bei der „12th  World Open Championship Western Riding“. Und ebenso wie das Wetter präsentierte sich einmal mehr auch das Geschehen auf dem bestens präparierten Gelände des Messezentrums Augsburg.

 

Kurzum: die Americana 2004 war einmal mehr der Maßstab aller (Western)Dinge: Spitzensport, präsentiert von den besten Westernreitern der Welt, dazu Europas führende Verkaufsmesse für Western- und Freizeitreiter und – für viele Besucher mindestens genauso wichtig – die Western Town und ihr inzwischen schon legendärer „Red Grizzly Saloon“. Die Americana, diese „Marke der Branche“, ist und bleibt das Mekka der Westernreiter in Europa. Es ist die einzige Veranstaltung, die Westernreit-Spitzensport, Messe und Unterhaltung so ideal miteinander verbindet, entsprechend viele Besucher anspricht und auch begeistert. Die Americana ist ein Event der Extraklasse. Sie ist weltweit bekannt und die wichtigste Westernreitsport-Veranstaltung außerhalb der USA. Hier wird Sport und Unterhaltung vom Allerfeinsten geboten.

 

42.200 Besucher und über 30.000 Übernachtungen

 

Mit 42.200 Besuchern wurde das hervorragende Ergebnis aus dem Jahr 2002 nur knapp verpasst. Gerade angesichts der Besucherzahlen anderer Reit- und speziell Westernreitsportveranstaltungen ist die Zahl von über 42.000 Americana-Besuchern gar nicht hoch genug zu bewerten. Eine andere imponierende Zahl: Die Americana sorgte für über 30.000 Übernachtungen in der Region rund um Augsburg!

 

Aber auch für die Aussteller war die Americana einmal mehr ein Erfolg. Heiko Könicke, Geschäftsführender Gesellschafter des Veranstalters AFAG Messen und Ausstellungen GmbH, war entsprechend sehr zufrieden: „Unser Kapital sind die Aussteller. Wenn sie glücklich sind und in zwei Jahren wiederkommen, dann haben auch wir keinen Grund zur Klage.“ Und darüber waren sich die 248 Aussteller einig: auch wenn die Spitzenergebnisse von vor zwei Jahren nicht ganz erreicht wurden, verglichen mit den Umsätzen auf anderen Messen lag die Americana einmal mehr ganz vorne.

 

Aussteller buchten bereits für 2006

 

Einige der größeren Aussteller haben sich bereits jetzt mehr Standfläche für das Jahr 2006 reservieren lassen, wenn die Americana vom 6. bis 10. September stattfindet,. Im Unterschied zur Americana 2002 gab es in diesem Jahr einen Trend zum Einkaufsverhalten der Besucher zu beobachten: Die Besucher achteten verstärkt auf die Qualität der Produkte. Anbieter von preiswerten Mitnahmeartikeln waren in der Vergangenheit größere Umsätze gewohnt.

 

Die während der Americana unter den 248 Ausstellern gemachte repräsentative Befragung bestätigte grundsätzlich die in den vergangenen Tagen gesammelten Aussagen der Firmenvertreter: So bewerteten 33 Prozent ihren geschäftlichen Erfolg als „sehr gut“ oder „gut“. 48 Prozent waren „zufrieden“. Immerhin sieben Prozent freuten sich über bessere Geschäfte als vor zwei Jahren. Und die Frage nach einer Wiederbeteiligung beantworteten gerade mal zwei Prozent mit „nein“.

 

410 Sportler aus 15 Ländern zeigten Weltklasse-Niveau

 

„Die Americana hatte Weltklasse-Niveau. Speziell die Bronze Trophy Reining und die Rinderprüfungen waren vollgespickt mit Ritten auf höchstem Niveau. Der absolute Höhepunkt war sicherlich der Reining-Sieg des Australiers Martin Larcombe auf Arc Oak Enterprise. Insgesamt hat die Americana einmal mehr Geschichte geschrieben,“ freute sich der Sportliche Leiter der Americana, Horst Geier, über eine überaus gelungene Show.

 

Rund 410 Sportler aus 15 Nationen traten in 25 verschiedenen Disziplinen an. Dabei gab es mehr als 130.000 Euro zu gewinnen. Zu dem hohen Niveau der Teilnehmer passten auch die Richter John C. Tuckey, Chris Benedikt und Don Flohr (alle USA) sowie der Kanadier Pierre Quellet. Und nicht zu vergessen die Helfer. Die beiden sportlichen Leiter, Horst Geier und Joachim W. Bochmann unisono: „Ganz wichtig ist uns der Dank an unser 70-köpfiges Team, das einmal mehr für einen reibungslosen Ablauf und für eine sehr freundliche Atmosphäre auf der Anlage sorgten. Unsere Helfer, von denen die meisten seit vielen Jahren immer wieder dabei sind, sind einfach klasse.“

 

Internationales Richterteam war beeindruckt

 

Entsprechend angetan zeigten sich die Richter von der Americana. Don Flohr sagte stellvertretend: „So eine große Show – unglaublich perfekt inszeniert, ein super Helferteam, grandiose Leistungen der Sportler und dann noch so viele Zuschauer – wirklich „great“. Ich bin schwer beeindruckt.“

 

Lob von allen Seiten gab es auch für den Reitboden. US-Star James McCutcheon: „Der Boden war sogar besser für die Reining geeignet als die speziellen Reining-Böden auf den großen USA-Shows.“ Eine Meisterleistung der Verantwortlichen, diese perfekten Bedingungen für die verschiedenen Disziplinen mit ihren völlig anderen Anforderungen an den Untergrund zu liefern. Die Spezialisten wussten quasi quadratmetergenau den Boden ganz individuell und zielgerichtet zu präparieren. Und das bei insgesamt über 1.500 Tonnen Bodenmaterial.

 

„Americana ist unsere Tour de France“

 

Und die Reiter sahen es nicht anders. Hier nur einige wenige (internationale) Stimmen: Grischa Ludwig etwa bezeichnete die Americana als „unsere Tour de France“. Immerhin ist die Tour de France nach den Olympischen Spielen und der Fußball-Weltmeisterschaft die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt. Kann es noch mehr Lob geben?

 

Reining-Weltmeister Shawn Flarida ergänzte : „Ich bin zum ersten Mal auf der Americana – und total überrascht von der Größe dieser Veranstaltung und der super Organisation. Alle Leute sind unheimlich engagiert und sehr gastfreundlich. Ich fühle mich sehr wohl hier.“

 

Italiens Top-Star Markus Schöpfer lobte: „Die Americana ist großartig organisiert. Die Leute verstehen ihr Geschäft wirklich. Jeder war immer freundlich und hilfsbereit. Mit ihrem besonderen Konzept ist die Americana eine Ausnahmeerscheinung unter den europäischen Turnieren. Rundum ein tolles Turnier mit einem super Team und einzigartiger Atmosphäre!“

 

Österreichs Champion Gerold Dautzenberg meinte: „Ich bin bereits zum sechsten Mal bei der Americana dabei. Die Atmosphäre hier ist extrem. Diese Verbindung aus Sport und Messe gibt wirklich einen ganz speziellen Kick.“

 

Motor für die weitere Entwicklung

 

„Ganz sicher konzentrierten sich viele Besucher und die 130 aus aller Welt angereisten Journalisten auf den gebotenen Spitzensport,“ meinte „Mister Americana“ Horst Geier. „Als eingefleischte Westernreiter sind wir natürlich aber auch daran interessiert, junge Menschen für das Pferd zu begeistern und speziell an die Westernreitweise heran zu führen. Und auch dafür, also als Motor für die weitere Entwicklung des Westernreitens in Europa, ist die Americana einfach die Top-Veranstaltung in Europa.“

 

Grischa Ludwig – nicht nur ein ideales Plakatmotiv

 

„Bei der Americana zu siegen, das ist einfach das Größte – das ist mit nichts zu vergleichen,“ meinte Deutschlands Westernreitstar Grischa Ludwig. Der Baden-Württemberger konnte dieses Gefühl gleich zwei Mal auskosten. Er gewann sowohl die Reining-Futurity, ein Nachwuchschampionat, auf dem vierjährigen Quarter Horse-Hengst Great Red Whiz als auch die Rinderprüfung Working Cowhorse Open, die er mit FF Play My CD bestritt. Mit diesem Pferd hatte Grischa Ludwig bei der Americana 2002 bereits die European Reined Cow Horse Futurity gewonnen. Ein Foto seines Siegesrittes war das Plakatmotiv der Americana 2004. Das passte natürlich ideal.

 

Unvergesslicher Voltigier-Auftritt

 

Nur wenige Minuten vor seinem Cowhorse-Sieg im Rahmen der Abendshow „Cattle Night“ begeisterte er als Voltigierer bei einem gemeinsam Auftritt mit der Voltigier-Weltmeisterin Nadja Zülow und Reining-Kollegen Nico Hörmann die vollbesetzte Schwabenhalle.

 

Einen großen Erfolg landete der Italiener Markus Schöpfer. Er gewann die Reined Cow Horse Futurity und strich zudem den zweiten Rang ein. Mit dem vierjährigen Quarter Horse-Hengst Remilore holte er mit  begeisternden Vorstellungen in dieser Vielseitigkeitsprüfung für „Rinderpferde“ 440 Punkte. Zweiter wurde der Südtiroler mit der Appaloosa-Stute My Mom Won It All (425 Punkte). Dritter dieser Prüfung wurde Grischa Ludwig.

 

Cutting-Fest wurde zelebriert

 

Den Zuschauern wurde zudem ein „Cutting-Fest“ vom Feinsten geboten. In dieser Disziplin, bei der ein Rind von der Herde getrennt wird, wurden mehrere hochklassige Prüfungen ausgetragen. Neuer Europameister wurde der Italiener Gianluca Munarini auf MR Pepto Fletch. Im entscheidenden Finale holte er sensationelle 150 Punkte. Beste Deutsche wurde in dieser Prüfung Ute Holm, die auf Lena By Choice Dritte wurde.

Neben dem bedeutenden „Americana-Titeln“ auch viele wertvolle Sachpreise

 

Das Gewinnen lohnte sich. Vor allem ist es natürlich dieser extrem wichtige Americana-Titel, um den es geht. Aber auch das Preisgeld und nicht zuletzt auch die wertvollen Sachpreise hatten es in sich. Allein acht Sättel sponsorte die Firma Joachim & Drinsinger (Reining Youth, Trail Youth, Western Riding Open, Trail Open, Senior Reining, Masters Pleasure, Reining Futurity 4years old und European Reined Cow Horse Futurity Open). Für die ECHA European Championship Cutting Open vergab die Firma Scandinavian Western einen Sattel. Die Firma Frinta Saddlery stattete den Gewinner der European Championship Working Cowhorse mit einem Sattel aus. Außerdem erhielten die Americana-Sieger wertvolle Buckles der Firma Gists Silversmith.

 

130 Journalisten begleiteten die Veranstaltung live

 

Sehr umfangreich war einmal mehr das Medieninteresse an der Americana. Rund 130 Journalisten akkreditierten sich für die Veranstaltung. Es erschienen sehr viele Artikel in Zeitungen, im Internet wurde äußerst umfangreich über das Großereignis berichtet, viele Radiostationen ließen sich die Gelegenheit zu einem interessanten Beitrag nicht nehmen, und auch das Fernsehen war vor Ort.

 

Neben einem kurzen Beitrag in der ZDF-Sportreportage berichtete etwa TV Augsburg sehr umfangreich. In den nächsten zwei Wochen sind noch weitere TV-Beiträge zu sehen. In TV-Augsburg etwa in der Woche vom 13.-20. September, und in b-ntv (Baden-Württemberg-TV) im Magazin „Freestyle“ in der Woche vom 20.-27. September. Beide Sender sind bundesweit über Astra zu empfangen. Der genaue Sendeplan bzw. die Frequenzen können im Internet abgefragt werden (www.TV-Augsburg.de bzw. www.b-tv.de).

 

Anfang Oktober erscheint erstmals die „Americana Chronicle“

 

Außerdem wird eine Spezialausgabe „Americana Chronicle“ des Reitsport-Journalisten Raimund Hesse erscheinen. Eine ideale Gelegenheit, noch einmal in Ruhe alles Wichtige zur Veranstaltung nachschlagen zu können. Auf mindestens 48 Seiten kann nachgelesen werden, wer im Sport erfolgreich war, was in den einzelnen Foren gesprochen wurde und was sonst noch Europas größte Western-Reitsport-Messe zu bieten hatte. Die „Americana Chronicle“ wird Anfang Oktober erscheinen. Sie kann so bezogen werden: Beim Western-Reitsport-Fachhändler – die Adressen werden Mitte September unter www.americana-chronicle.de veröffentlicht –, bei einem der Trainingsbetriebe oder bequem per Post, dann füllen Sie bitte den im Internet veröffentlichten Bestellschein aus - für diese Möglichkeit werden nur Porto und Versandkosten in Rechnung gestellt.

 

Aber nun zum Spitzensport:

 

NR 20 Bronze Trophy Reining Open

 

17 Reiter schafften es ins Finale

 

Die knisternde Spannung war in der Schwabenhalle deutlich zu spüren, als der erste Starter zum Vorlauf der Bronze Trophy Open Reining in die Arena kam. 45 Starter traten an, und 17 Reiter sollten schließlich den Einzug in das Finale schaffen. Und für diese Qualifikation waren stolze 216 Punkte notwendig!

 

Christian Perez erzielt im Go den Topscore

 

Den Top-Score sicherte sich im Go der Italiener Christian Perez auf Dualin For Me. Dieses Paar holte 221 Punkte. Den zweiten Rang teilten sich mit je 220 Punkten der Australier Martin Larcombe auf Red Chic Peppy und die Belgierin Ann Poels auf Chic Dual. Kelly Zweifel stand dieser Leistung kaum nach und erzielte auf Broadmoor 219,5 Punkte. Broadmoor hatte diese Prüfung bei der Americana 2002 unter Dell Hendricks gewonnen.

 

Shawn Flarida mit drei Pferden dabei

 

FEI-Weltmeister Shawn Flarida schaffte das Kunststück, alle drei vorgestellten Pferde ins Finale zu bringen. Mit Steadys Dude wurde er Fünfter (218,5). Mit As Smart As Smart As Charley, unter Grischa Ludwig Sieger dieser Disziplin im Jahr 2000, wurde er Siebter (217,5), und Dun It Up in Smoke qualifizierte Shawn Flarida als Neunten (216,5). As Smart As Charley strich in diesem Jahr bis zur Americana bereits rund 19.100 Dollar Preisgeld ein und lag damit zum Zeitpunkt der Americana auf dem zweiten Platz der NRHA-Weltrangliste 2004. Zudem ist der Hengst im Besitz von Jürgen Kalischinski den Americana-Besuchern als Sieger der Bronze Trophy Open im Jahr 2000 noch bestens bekannt.

 

Auch der Topfavorit locker weiter

 

Der Topfavorit – weil NRHA-Weltranglisten-Erster dieses Jahres – Arc Oak Enterprise wurde von Martin Larcombe sicher als sechstes Pferd ins Finale gebracht (218). Arc Oak Enterprise führte zum Zeitpunkt der Americana die Weltrangliste schon fast uneinholbar an. Der Hengst im Besitz der italienischen Ranch Cisal Quarter Horses hatte bereits bis Anfang September rund 31.500 Dollar in diesem Jahr gewonnen. Arc Oak Enterprise ist von berühmter Abstammung: Sein Vater Surprise Enterprise gewann unter anderem die NRHA-Open-World-Championship im Jahr 1990, und die Mutter Sophie Oak war 1986 NRHA Futurity Champion. Arc Oak Enterprise ist zudem bereits selbst schon in den Vorjahren sehr erfolgreich gewesen: Im Jahr 2003 war der Hengst unter anderem NRHA Open Reserve World Champion.

 

Siebter wurde Vern Sapergia auf Golden Mc Jac (217,5). 216,5 Punkte erreichten gleich drei Teilnehmer: Volker Schmitt auf Shine N Mister, Adriano Meacci auf OT Taris San Peppy und der bereits erwähnte Shawn Flarida. Sieben weitere Paare schafften 216 Punkte und damit ebenfalls noch die Qualifikation: Chris Feichter auf Spaceship Commander, Rudi Kronsteiner auf Big Time Rooster, Grischa Ludwig auf Great Red Whiz, Khi Bergmann auf Oak Express, Adriano Meacci auf Skeets Dun und nochmals Rudi Kronsteiner, jetzt auf Jacs On Top.

 

Es blieb abzuwarten, was die Vorlaufleistungen für das Finale bedeuten sollten. Es war durchaus erkennbar, dass einige Reiter die wahren Stärken ihrer Pferde noch nicht voll ausreizten beziehungsweise alles auf eine Karte setzten. Shawn Flarida meinte dazu verschmitzt: „Charley blieb im Vorlauf unter seinen Möglichkeiten, aber das sollte sich noch ändern.“

 

Knisternde Spannung: das Finale

 

„Reining Night“ – Donnerstag, 9. September 2004, 21.30 Uhr: es war soweit: Das Finale der Bronze Trophy Open begann. Knisternde Spannung lag in der Luft der vollen Schwabenhalle. 17 Starter standen bereit – ein überaus erlesenes Starterfeld von Weltklasseformat. Und die hohen Erwartungen der Zuschauer sollten nicht nur erfüllt, sondern sogar noch übertroffen werden. So grandios waren die Leistungen der Teilnehmer. Doch der Reihe nach:

 

Gleich ein Topfavorit als erster Starter

 

Gleich der erste Starter galt in der Szene als einer der absoluten Topfavoriten: FEI-Weltmeister Shawn Flarida mit dem ersten seiner drei Pferde im Finale, Steadys Dude. Er selbst meinte vor dem Start, mit diesem Pferd die besten Chancen auf den Sieg zu haben. Und er sollte mit dieser Einschätzung recht behalten – auch wenn eine entscheidende Kleinigkeit dazwischen kam.

 

Shawn Flarida legte mit Steadys Dude los wie die Feuerwehr. Geritten wurde Pattern 5, also am Anfang mit den Zirkeln nach links. Direkt plus 0,5. Dann die Spins nach Links. Das innere Hinterbein auf dem Bierdeckel – mit gleichzeitig rasender Fahrt: plus 1. Zirkel nach rechts, wieder plus 0,5. Und gleiches auch wieder beim Spin nach rechts: plus 1. Jetzt schon Score 73? Die Figure Eight ging mit einer 0-Score-Wertung weiter. Jetzt zum Abschluss die drei Stops. Super der erste, beim zweiten Stop grätschen die Hinterbeine etwas nach außen und dann wieder ein plus-1-Stop. Zusammengezählt also ein 75,5-Score, wie es wohl alle Zuschauer auch bewertet hatten?

 

Nein! Bei der Bekanntgabe des Score fehlten auf einen Wertungsrichter bezogen zwei Punkte. Was war geschehen? Für den kurzen Moment von jeweils einem Galoppsprung waren die beiden Vorderbeine sowohl im Zirkel Links als auch in der Figure Eight auf gleicher Höhe – das bedeutet schon Außengalopp und damit jeweils einen Penalty-Punkt. Und diese haarscharfe Bewertung sahen alle drei Richter identisch. Also, Score für Shawn Flarida mit Steadys Dude: 219,5. Sicher eine echte Marke gleich zum Auftakt, aber dass dies zum Sieg reichen sollte, war doch eher skeptisch zu beurteilen.

 

Vorlauf-Sieger patzte im zweiten Spin

 

Zweiter Starter war der Italiener Christian Perez auf Dualin For Me. Der Beste des Vorlaufs, bei dem er eine 221 gescort hatte. Nach einem 0-Zirkel holte er im ersten Spin eine plus 1. Wieder ein 0-Zirkel, dann der zweite Spin. Und da blieben alle seine Chancen liegen. Erst „fror“ er ein, dann überdrehte er auch noch. Das konnte er auch mit drei klasse Stops nicht mehr wettmachen. Sein Score: 214. Als Dritter kam Khi Bergmann auf Oak Express in die Arena. Einige plus 0,5-Manöver, aber auch ein Fehler in der Figure Eight bedeuteten für ihn den Score 211,5.

 

Big Time Rooster ruft sein Potential ab

 

Jetzt kam Rudi Kronsteiner mit seinem ersten Pferd Big Time Rooster in die Schwabenhalle. Mit dem vierjährigen Hengst in dem ausschließlich mit Quarter Horses besetzten Finale blieb er ohne Fehler und scorte bei einem Richter richtigerweise in jedem Manver eine plus 0,5. Sein Score: 220. Es sollte am Ende den dritten Rang bedeuten. Und das Publikum war nach diesen ersten vier klasse Ritten nun spätestens aus dem Häuschen. Weiter ging es mit dem Italiener Adriano Meacci, der OT Taris San Peppy vorstellte. Er ließ Punkte nach dem zweiten Stop, als sein Pferd vor dem Rollback rückwärts ging. Nach Videokontrolle blieb er zwar in der Wertung, aber über einen Score von 214 kam er nicht mehr hinaus.

 

Das zu schlagende Pferd betritt die Arena

 

Und jetzt betrat das zu schlagende Pferd, der Topfavorit, die Arena: Arc Oak Enterprise unter dem Australier Martin Larcombe. Nicht nur, dass Arc Oak Enterprise schon viele große Erfolge einstrich und bei der Americana im Jahr 2002 bereits Zweiter dieser Prüfung war – vor allem auch war Arc Oak Enterprise schon vor dem Start in Augsburg Spitzenreiter der NRHA-Weltrangliste 2004.

 

Und was die Zuschauer jetzt erlebten, war eine Sensation, die jedes Eintrittsgeld wert war. Einfach unglaublich. Plus ohne Ende, sagenhafte Speed Control und auch alles andere überragend. Rasende Zuschauer. Nur eine einzige Unsicherheit im zweiten Spin, die aber ohne Folgen blieb. Und dann sein Score: zwei-zwei-sieben, 227! Das war der Sieg, klar. Da konnte keiner mehr kommen, oder? 227 – das ist Americana-Highscore, identisch zur Leistung von Dell Hendricks mit Broadmoor im Jahr 2002. Das Schlimme dieser Präsentation: Es folgten noch viele ganz tolle Reining-Darbietungen, die ganz oft auf anderen Turnieren zum Sieg gereicht hätten. Nur halt bei der Americana nicht. Und sorry, liebe Reiner – irgendwie wirkten nach dieser Vorführung manch andere Darbietungen einfach nicht mehr so toll.

 

Deutsche Starter werden gleichauf Elfte

 

Besonders schwer hatte es Volker Schmitt, der direkt nach Martin Larcombe antreten musste. Eine mehr als undankbare Konstellation. Und so wirkte seine klasse Vorstellung auf Shine N Mister trotz eines 215-Scores (!) irgendwie wie aus einer anderen Liga. Gleiches galt für Grischa Ludwig, der mit dem erst vierjährigen Great Red Whiz ebenfalls tolle 215 Punkte holte. Für die beiden deutschen Reiter dieses Finals blieb damit am Ende gleichauf der elfte Platz.

 

Der letzte Turnierstart: As Smart As Charley verabschiedet sich mit Glanz

 

Wenn jetzt noch einer Oak Arc Enterprise würde schlagen können, dann der nächste Starter – so die einhellige Meinung der fachkundigen Zuschauer: As Smart As Charley unter Million-Dollar-Reiter Shawn Flarida. As Smart As Charley: Zweiter der NRHA-Weltrangliste dieses Jahres, Americana-Bronze-Trophy-Sieger im Jahr 2000. Aber vor allem: es war sein letzter Turnierstart. Da konnte es nur noch Alles oder Nichts heißen. Und das dann auch noch unter dem „Hugo Simon“ des Westernreitens, wie Charleys Besitzer Jürgen Kalischinski Shawn Flarida bezeichnete. Und, na klar, Charley und Shawn gaben alles. Bis auf den letzten Stop immer im Plusbereich. Und dann die Score: 222,5. Der zweite Platz. Was für ein würdiger Abschied für As Smart As Charley, der auch unmittelbar danach entsprechend zelebriert wurde. Charley kam zwischen dem letzten Starter und vor der Siegerehrung in die Schwabenhalle, begleitet von seinem Besitzer und allen seinen Reitern. Live wurde gesungen „Time to say Goodbye“, Gänsehautfeeling machte sich breit. Zur Melodie wurde er Stück für Stück abgesattelt – begleitet von seinem letzten Spin ohne Zaumzeug vor gerührten Zuschauern. Charley, mach es gut und danke für Deine vielen tollen Leistungen, die uns immer wieder begeisterten!

 

Feine Vorstellung von Vern Sapergia auf Golden McJac

 

Aber zurück zum Finale der Bronze Trophy, der zweite Bunch stand ja noch aus. Weiter ging es mit Chris Feichter auf Spaceship Commander. Trotz Penalties in den Spins punktete er fleißig und hatte am Ende eine 216 auf dem Konto. Besonders imponierend war das Vertrauen des Reiters in sein Pferd, dass er durch seine Körperhaltung speziell bei den Rollbacks ausdrückte. Der nächste Starter: Vern Sapergia auf Golden Mc Jac. Und noch ein ganz excellenter Ritt. Aber gleich ein voller Penalty im ersten Zirkel. Sehr schade. Davon unbeeindruckt gab Vern Sapergia alles – der Lohn war der Score von 218 – am Ende der fünfte Rang.

 

Auch die Belgierin Ann Poels beeindruckt

 

Jetzt betrat die erste Reiterin die Arena: die Belgierin Ann Poels auf Chic Dual. Und gleich noch ein prima Ritt mit extremer Körpervorbeugung der Reiterin. Ein halber Penalty beim ersten Stop, sonst viel Plus. Die Stops waren besonders hart. Vielleicht schon zu hart, so dass etwas das „Runde“ beim Eindruck verloren ging. Aber ihr verdienter Lohn: 218, und damit zusammen mit Vern Sapergia Fünfte. Jetzt kam Broadmoor, vor zwei Jahren unter Dell Hendricks Sieger dieser großen Americana-Prüfung. In diesem Jahr vorgestellt von der Amerikanerin Kelly Zweifel. Sie konnte aber nicht alle Talente aus Broadmoor herauskitzeln. Speziell die Stops blieben unter Broadmoor`s Niveau, beim ersten Stop sprang Broadmoor sogar kurz aus der Spur. Und bei den Zirkeln traf Kelly Zweifel nie die Mitte. So blieb es bei einem Score von 217, der siebte Platz. Vier Reiter kamen jetzt noch, zunächst erneut Rudi Kronsteiner, jetzt mit dem 12-jährigen Oldie der Prüfung, Jacs On Top. Eine souveräne Leistung wurde mit 215 Punkten belohnt. Adriano Meacci legte auf Skeets Dun eine 213 nach, ehe Martin Larcombe auf seinem zweiten Finalpferd Red Chic Peppy eine 216,6 rausholte. Den Abschluss machte Shawn Flarida mit seinem dritten Finalritt auf Dun It Up In Smoke und einem Score von 215,5.

 

Larcombe: „Arc Oak Enterprise mag die großen Finals“

 

Und damit waren Martin Larcombe und Arc Oak Enterprise endgültig Sieger – und NRHA World Champion 2004. Der 41-jährige Australier nahm dies in seiner typischen ruhigen und bescheidenen Art auf. „Going well“ war sein ganzer Gefühlsausbruch noch im Doorman-Tunnel unmittelbar nach seinem Ritt. Arc Oak Enterprise charakterisierte er so: „Er ist ein wirklich großes Pferd. Er mag besonders Finals und große Shows.“Aus eigener Sicht wertete er die Zirkel und die Figure Eight als seine besten Manöver beim Finalritt. „Den Sieg habe ich nicht erwartet, aber ich wußte ja, dass ich ein tolles Pferd habe,“ meinte er dann noch mal bescheiden. Die Americana lobte er als „really good Show“.

 

Das Ergebnis der Bronze Trophy Open:

 

1. Martin Larcombe                    Arc Oak Enterprise             227

2. Shawn Flarida             As Smart As Charley                        222,5

3. Rudi Kronsteiner                  Big Time Rooster               220

4. Shawn Flarida             Steadys Dude                           219,5

5. Vern Sapergia                      Golden McJac                         218

5. Ann Poels                            Chic Dual                             218

7. Kelly Zweifel                        Broadmoor                              217

8. Martin Larcombe                    Red Chic Peppy                  216,5

9. Chris Feichter                       Spaceship Commander            216

10. Shawn Flarida             Dun It Up In Smoke               215,5

11. Volker Schmitt             Shine N Mister              215

11. Grischa Ludwig             Great Red Whiz                     215

11. Rudi Kronsteiner                  Jacs On Top                             215

14. Christian Perez               Dualin For Me                        214

14. Adriano Meacci             OT Taris San Peppy              214

16. Adriano Meacci             Skeets Dun                             213

17. Khi Bergmann                    Oak Express                                    211,5

 

 

NR 21 Bronze Trophy Reining Non-Pro

 

Klare Führung für Cecilia Frediani im Vorlauf

 

Einen klaren Spitzenreiter gab es im Go der Bronze Trophy Reining Non-Pro. Mit 216,5 Punkten setzte sich Cecilia Frediani auf Spanish Snapper im Vorlauf klar von ihren Konkurrenten ab. Auf dem zweiten Platz qualifizierte sich Gerold Dautzenberg auf Yankees Smart Sally. Er holte 211,5 Punkte. Dritte im Go wurde Jeannette Krähenbühl. Sie stellte Arc Golden Boy vor und holte 210,5 Punkte. Sie rechnete sich in diesem Jahr noch große Chancen auf den Gewinn der NRHA-Weltrangliste in der Non-Pro aus. Zum Zeitpunkt der Americana war sie Dritte in diesem Ranking.

 

Zweiter Reiter teilten sich im Go den vierten Rang mit je 207,5 Punkten: Christine Berndorfer auf Bobs Magnolla und Cathrin Maric auf Melon Kali Whiz. Sechste wurde Claudia Klusarits auf Fifty Proof (207) vor Katarina Schweitzer auf Smokums Jess  (206,5) und Gerold Dautzenberg auf One Smart Pepolena (206).

 

Noch weiter gesteigert

 

Im Finale der Bronze Trophy Non-Pro steigerte sich Cecilia Frediani auf Spanish Snapper sogar noch einmal. Jetzt scorte sie eine 220,5 – damit gewann sie diese Prüfung unangefochten. Mit 217,5 Punkten kam Jeanette Krähenbühl auf Arc Golden Boy als Zweite ins Ziel. Dritte wurde Christine Berndorfer auf Bobs Magnola (214). Als Vierte platzierte sich Cathrin Maric auf Melon Kali Whiz (209). Gerold Dautzenberg kam mit seinen zwei Pferden Yankees Smart Sally (208,5) und One Smart Pepolena (207,5) auf den fünften und sechsten Rang. Siebte wurde Katarina Schweitzer auf Smokums Jess (206) vor Claudia Klusarits auf Fifty Proof (204).

 

NR 22 Bronze Trophy Limited Open

 

Sieg für Nico Hörmann auf Starlets Snapper

 

Class in Class mit dem Go der Bronze Trophy Open wurde die Bronze Trophy Limited Open ausgerichtet – und zwar ohne Vorlauf direkt das Finale. 27 Starter traten zu dieser Bewertung an, die erstmals im Rahmen einer Americana ausgetragen wurde. Die ersten Plätze unterschieden sich nur in 0,5-Punkten-Schritten. Mit dem Score von 212 gewann Nico Hörmann auf dem fünfjährigen Quarter-Hengst Starlets Snapper. Und verwies so die Niederländerin Angelique Ferdinandus auf Coeur D Wright Stuff knapp auf den zweiten Rang (211,5).

 

Den dritten Rang teilten sich der Österreicher Max Mammel auf Snappy Lena Too und nochmals Nico Hörmann auf Smart Little Fury (je 211). Fünfter wurde der Italiener Ricky Bordignon auf The Little Fighter (210,5). An den Schweizer Christoph Seiler ging der sechste Rang. Er schaffte mit Mr Colonel Smart 210 Punkte. Siebte wurde Delphine Mourey auf MR Solano Pine (208,5). Die weiteren Plätze: 8. Alexander Koller auf HH Lucivers Pride (208), 9. Wendy van Osch mit den beiden Pferden Tissy Spark und Shamokin sowie Max Mammel auf Im So Tari (alle 207,5). Zehnter wurde Marc Stadler auf Lynx Maveric (206,5).

 

NR 50 Reining Futurity Open, 3 year old

 

Klasse 217,5 Punkte sind Highscore im Vorlauf

 

Weit auseinander im Score lagen die Teilnehmer in der Reining Futurity 3 year old. Die Scores der zehn Qualifikanten gingen im Vorlauf von imponierenden 217,5 bis 199,5. Den klasse Highscore lieferte im Go Arno Hornstetter auf Corkey Footworks, einem Nachkommen des bekannten Footworks Finest (217,5). Besonders im ersten Stop der Pattern 8 langte er kräftig zu – allein hier


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Quelle: Americana - vom 13.09.2004

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