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Robert Welle: Qualität statt Quantität


NRHA Swiss | Quelle:


SwissSlide 2008

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere: Letztes Jahr gab es vor dem SwissSlide richtig Stress. Wir hatten zuviele Nennungen und zu wenig Zeit. Schlussendlich mussten wir mehr als 100 Paid warm-ups und mehrere Klassen streichen. Und wir haben beschlossen, es dieses Jahr besser zu machen. Das ist uns allerdings fast ein bisschen zu gut gelungen. Warum? Einerseits haben wir die Preisgelder gesenkt und andererseits die Nenngelder erhöht. Beide Massnahmen haben unsere Show weniger attraktiv gemacht, andererseits unser Angebot aber an dasjenige der anderen Turniere angenähert, welche seit diesem Jahr in der European Reining Alliance zusammengefasst sind. Dann waren wir aber auch bezüglich dem Zeitplan viel vorsichtiger. Schlussendlich hatten wir weniger Nennungen und zu viel Zeit. Schlimm war es nicht. Immerhin hatten wir rund 150 Pferde und langweilig war es nie.

Aber für zwei, drei Dutzend Pferde mehr hätte die Zeit allemal gereicht. Allerdings: Einen kleinen Rückschritt haben wir nur bzgl. der Quantität gemacht, deutliche Fortschritte aber bzgl. der Qualität. Es war alles in Givrins, was im europäischen Reining Rang und Namen hat. Und wir hatten dieses Jahr absolut keinen Stress, in keinerlei Hinsicht. Alles lief völlig entspannt, in ruhiger und freundlicher Atmosphäre ab.

Dazu hat natürlich auch das mehrheitlich schöne, angenehm warme Sommerwetter beigetragen. Kein Vergleich mit den Regengüssen im vergangenen Jahr! Dass das Wetter einen ganz entscheidenden Einfluss auf die Turnieratmosphäre hat, ist eine Binsenwahrheit. Und es ist reine Glücksache, wenn die Sonne lacht. Dieses Jahr hatten wir Glück.

Die ersten Turniertage verliefen unspektakulär. Es war viel Zeit für die Paid warm-ups, für Gespräche mit alten Bekannten, für die Vorbereitungen auf die grossen Klassen, für abendliches Fondue vor dem Camper. Der CRI am Freitagabend war ein erster Höhepunkt, auch in sportlicher Hinsicht. Und sozusagen die Hauptprobe für das Finale vom Samstagabend. An der Party nach dem CRI ging es dann zeitweise richtig hoch zu und her, bis in die frühen Morgenstunden. Natürlich gehörte der schon fast obligatorische Stromausfall mit dazu.

Diesmal hatten wir zwar alles mehrfach abgesichert und sogar einen Elektromonteur auf Pikett vor Ort. Kurz vor Mitternacht verlies dieser seinen Einsatzort im Vertrauen darauf,dass diesmal alles perfekt funktioniert. 10 Minuten später hatte die Band keinen Strom mehr...

Das Finale am Samstagabend war - nach meinem ganz persönlichen subjektiven Empfinden - das schönste und beste Reining, welches je auf Schweizer Boden zu sehen war. Alles hat gepasst: Die vielen Zuschauer, die super Stimmung und vor allem auch die hervorragenden Leistungen der allermeisten Paare. Die beiden letzten Ritte von Rudi Kronsteiner und Shauna Larcombe haben wohl niemanden unberührt gelassen. Es war begeisternd, mitreissend, hoch spannend. Kein Choreograph hätte es besser planen können!

Ein grosser Wermutstropfen war einzig, dass kaum Schweizer bei den Hauptprüfungen mit dabei waren. In Givrins kam man fast zwangsläufig zum Eindruck, die Schweizer Reiner hätten im grossen europäischen Sport derzeit kaum ein Wort mit zu reden. Im Finale der NonPro Lawson war nur noch gerade ein Schweizer vertreten, im Finale der Open Lawson kein einziger. Das ist gerade dann, wenn der Schweizer Verband das Turnier organisiert, natürlich doppelt schade. Wir hoffen darauf, dass das Schweizer Kader bis zur WM in Manerbio die Knöpfe noch findet und in Italien an den Erfolg der letztjährigen Europameisterschaft anknüpfen kann. Das wäre sooo coool!

Ich glaube ich darf behaupten: Unterdessen haben wir die Organisation einer solch grossen Show voll im Griff. Man darf nicht vergessen, dass es insgesamt mehr als 50 Offizielle und Helfer braucht, damit ein Turnier dieser Dimension reibungslos über die Bühne geht. Die Anforderungen sind sehr unterschiedlich. Teilweise sind sie in fachlicher Hinsicht sehr hoch,  teilweise sind einfach „nur" Ausdauer, Fleiss und Durchhaltewille gefragt. Oder  Dienstleistungsbereitschaft und gute Laune. Wenn nur ein einziger auf seinem Posten versagt, kann das sehr rasch unangenehm auffallen oder sogar die ganze Show vorübergehend stoppen. Diese Tatsache ist mir immer bewusst.

Auf dem Heimweg habe ich Heinrich Abt, unseren Sportchef angerufen. Er war als „Facility Manager" im Einsatz. Oder, weniger prosaisch: Als Platzwart. Wir haben kurz Rückschau gehalten. Er sagte mir: „Weißt du, das beste für mich war die Zusammenarbeit im Team.

Sowas habe ich noch nie erlebt. Auch nicht in meinem beruflichen Umfeld." Ich denke, er hat damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Wir hatten es wirklich richtig gut. Keine Konflikte, kaum je Stress, überall motivierte, tüchtige, fröhliche Leute.

Eine Show ist - wie vieles im Leben - eine sehr kurzlebige Sache. Wenn die letzte Rangverkündigung vorüber ist, wenn das letzte Pferd verladen und der letzte Abfallsack entsorgt ist, ist alles schon wieder Geschichte. Was bleibt, sind Erinnerungen. Ich hoffe, dass es für die allermeisten Teilnehmer, Offiziellen, Zuschauer und Helfer gute, schöne, positive Erinnerungen sind. Dann hat sich einmal mehr auch der grosse Aufwand gelohnt.

Auf 8 Rädern unterwegs

Am Sonntag, 13. Juli haben sich zwei Handvoll Reiner mit ihren Gespannen - diesmal leer, das heisst ohne „tierische" Ladung - im Driving Center in Veltheim AG eingefunden. Unser Ziel war es, unsere Fahrzeuge samt Pferdeanhänger besser (lies: sicherer) beherrschen zu lernen. Unsere Fahrlehrer waren zwei bestens bekannte Gesichter: Rolf Maritz und Sven Friesecke. Beide sind aktive Reiner, direkt bzw. indirekt mit dem NRHA-Vorstand verbunden und beide sind beruflich in Veltheim (und andernorts) als Instruktoren tätig.

Wer hat schon mal mit seinem Gespann mit 80 km/h eine Notbremsung gemacht? Was tun, wenn der Hänger ins Schlingern kommt? Was, wenn er in einer Kurve ausbricht, zB. auf Schnee? Wie alt sind die Reifen auf dem eigenen Hänger? Habe ich die richtigen Pneus gewählt? Passt mein Zugfahrzeug zum Hänger? Wie weiche ich mit dem Hänger einem Tier aus, das plötzlich über die Fahrbahn rennt? Wieviel Abstand brauche ich zum vorausfahrenden Fahrzeug, damit ich auch mit Hänger noch sicher anhalten kann? Das ist nur eine kleine Auswahl der Fragen, die wir an diesem Sonntag gemeinsam beantwortet haben. Und wer jetzt denkt, wir hätten bloss graue Theorie gebüffelt, der täuscht sich! Vielmehr haben wir trainiert. Und zwar richtig. Nicht ganz ohne Risiko. Wenn beispielsweise der Hänger im Rückspiegel plötzlich schräg zu sehen war, musste rasch reagiert werden, um grösseren Blechschaden zu vermeiden.

Mein persönliches Fazit: Ich weiss jetzt besser, was ich kann. Vor allem auch: was ich nicht kann. Ich kenne die Tücken des Objektes „Anhänger" deutlich besser. Kann besser einschätzen, was noch geht und was nicht. Was in extremen Situationen zu tun ist. Nicht nur im Kopf. Ich habe es auch geübt. Habe mehr Vertrauen in mein Gespann, aber auch grösseren Respekt vor den Kräften, die beherrscht sein wollen.

Dieser Fahrkurs war ungewöhnlich. Ungewöhnlich gut. Ich meine: Eigentlich müsste jeder, der mit seinem Pferd auf die Strasse will, zuerst bei Rolf und Sven einen  solchen Fahrkurs machen. Im eigenen Interesse und im Interesse seines Pferdes.

Herzlichen Dank an Rolf und Sven. Eure Fachkompetenz ist beeindruckend! Wir wurden nicht nur gut unterrichtet, sondern auch bestens unterhalten: Rolfs Fundus an Sprüchen scheint jedenfalls absolut unerschöpflich zu sein...

Schweizermeisterschaft Reining 2008

Über die Hintergründe und Motive der diesjährigen Schweizermeisterschaft Reining im September in Mooslargue habe ich bereits im letzten Westerner ausführlich berichtet. Die Ausschreibung findet sich jetzt in diesem Heft (oder auch auf den WebSites der verschiedenen Westerner-Verbände, u.a. natürlich auch auf www.NRHA.ch).

Wir freuen uns, wenn auch zahlreiche Reiner aus den anderen Western-Verbänden an der Reining-SM teilnehmen; ihr seid alle herzlich willkommen! Wer Unterstützung braucht im Zusammenhang mit dem Grenzübertritt (es ist gar nicht so furchtbar kompliziert!), soll sich bitte an das NRHA-Sekretariat wenden.

...und was kommt sonst noch?

Auch wenn sich die Turniersaison schon bald wieder dem Ende zuneigt, stehen auf dem Jahresprogramm der NRHA doch noch einige interessante Anlässe: Am 23. August der BikeRide (diesmal organisiert und angeführt von unserem  Vorstandsmitglied Sven Friesecke), dann anfangs September die WM im Palasturla in Manerbio (die Schweizer Reiter freuen sich über möglichst viele lautstarke Fans aus der Heimat!). Die SM habe ich bereits erwähnt. Weiter geht es dann mit dem ganztägigen Pferde-Nothelferkurs auf dem Dalchenhof Ende Oktober (die Ausschreibung folgt im nächsten Westerner), gefolgt vom traditionell letzten Anlass im Jahr, der NRHA-Party im November. Also noch zahlreiche Gelegenheiten, gute Freunde und schöne Pferde zu treffen und miteinander Spass zu haben!

Bis bald!

Robert Welle


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Quelle: Robert Welle - vom 30.07.2008

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