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Durch Zecken übertragene Krankheiten nehmen zu


Zecken | Quelle:


Warendorf (fn-press). Die Meldung, dass Ann Kathrin Linsenhoff (Kronberg), eine der erfolgreichsten deutschen Dressurreiterinnen der letzten Jahrzehnte, sich aufgrund einer Borreliose-Infektion aus dem Leistungssport verabschieden musste, sorgte im Frühjahr dieses Jahres für Schlagzeilen. Verursacher dieser Infektionskrankheit ist der Stich einer mit dem Borreliose-Erreger infizierten Zecke. Experten warnen aufgrund des extrem milden Winters vor einer Zeckeninvasion in diesem Jahr. Da Pferdesportler zu den Menschen gehören, die sich häufig in der Natur aufhalten, werden nachstehend die wichtigsten Fragen rund um die Themen Zecken und die von ihnen übertragenen Infektionskrankheiten beantwortet.

Warum können Zecken für Menschen gefährlich sein?

Die in Deutschland lebenden Zeckenarten können unter anderem die beiden Infektionskrankheiten Lyme-Borreliose sowie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Nach Angaben des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK), der ältesten deutschen Vereinigung zur gesundheitlichen Vorsorge, sind in Deutschland rund 20 Prozent aller Zecken mit dem Borreliose-Erreger infiziert. Das DGK schätzt, dass es durch sie zu rund 100.000 Borreliose-Erkrankungen im Jahr kommt. Typische Krankheitsbilder der Borreliose-Infektion sind Gelenkentzündungen, neurologische Veränderungen, Lähmungen und Herzentzündungen. Das Statistische Bundesamtes verzeichnete aufgrund dieser Krankheit im Jahr 2005 mindestens zwölf Todesfälle. Geschätzt wird, dass die Dunkelziffer jedoch noch höher ist, da es für diese Krankheit keine bundesweite Meldepflicht gibt.

Noch gefährlicher für den Menschen ist die FSME. Mit dem FSME-Erreger infizierte Zecken kommen in Teilen Bayerns, Baden-Württembergs und Südhessens vor. Das DGK schätzt, dass in den Regionen, in denen Zecken mit diesem Erreger behaftet sind, etwa 3,5 Prozent aller Zecken infiziert sind. Im Jahr 2005 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mehr als 400 FSME-Erkrankungen bei Menschen gemeldet, von denen etwa ein Prozent tödlich verliefen. Typische Krankheitsbilder sind grippeähnliche Symptome, Kopfschmerzen, Fieber, Hirnhautentzündung, Gehirnentzündung und Lähmungen.

Ein Irrglaube ist die Ansicht, nur bestimmte Berufsgruppen wie Jäger oder Förster seien durch FSME gefährdet. Rund 90 Prozent aller FSME-Infektionen ereignen sich heutzutage in der Freizeit, zwölf Prozent davon im eigenen Garten.

Wo kann man auf  Zecken stoßen?

Der typische Lebensraum der Zecken sind Wald und Wiese, aber auch der heimische Garten bietet ihnen eine gute Lebensgrundlage, sofern eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 80 Prozent gegeben ist. Normalerweise findet man Zecken zwischen Boden und einer Höhe von 1,50 Meter. Ab einer Außentemperatur von mehr als acht Grad Celsius werden Zecken aktiv.

Wie kann man sich vor Zecken schützen?

Nach den Angaben sämtlicher Experten zum Thema ist die Vermeidung von Kontakten der beste Schutz vor Zecken. Wer Waldwege mit niedrig hängendem Astwerk benutzt, durch dichtes Unterholz oder Gräser streift, im Wald zeltet oder im Gras picknickt, ist besonders gefährdet. Lange, den ganzen Körper bedeckende und dicht schließende Kleidung sowie festes Schuhwerk sind weitere Schutzfaktoren. Möglichst helle Kleidung erleichert das Auffinden von Zecken. Auch insektenabweisende Präparate bieten einen gewissen Schutz. Nach Angaben des DGK haben sich Schutzmittel mit dem Wirkstoff Icaridin als besonders effizient erwiesen. Nach Aufenthalten im Freien sollten Körper und Kleidung nach Zecken (sie sind als stecknadelkopfgroße schwarze Sterne sichtbar) abgesucht werden. Von Zecken bevorzugte Körperpartien sind Haaransatz, Ohren, Hals, Arm- und Kniebeugen sowie Hände und Füße. Auch eine Kontrolle des Rückens wird empfohlen.

Was tut man bei einem Zeckenstich?

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg empfiehlt in einem Merkblatt zum Thema: Eine festsitzende Zecke sollte möglichst rasch und vollständig aus der Haut entfernt werden. Die bekannte Zeckenzange eignet sich nur bei großen Zecken. Für die Entfernung von Zeckenlarven oder -nymphen sind Skalpell oder extrem feine Pinzetten geeigneter. Das rasche Entfernen ist besonders wirksam gegen die Übertragung der Borreliose-Bakterien, da diese erst am Ende der Blutmahlzeit, die etliche Stunden dauern kann, durch Speichelabsonderung vom Darm der Zecke auf den Menschen übertragen wird. Wichtig ist dabei, dass die Zecke nicht gequetscht wird, da sonst ebenfalls Darminhalte der Zecke in das menschliche Blut gelangen können. Auch alte „Geheimtipps" wie Abbrennen der Zecke oder das Ersticken der Zecke mittels Öltropfen sollten nicht benutzt werden, da die Zecke sich dann im Todeskampf erbricht und so die Bakterien auf den Menschen übertragen kann.

Gegen eine Übertragung von FSME-Viren hilft die rasche Entfernung der Zecke nicht, da hier die Infektion schon relativ früh beim Blutsaugen geschieht. Nach dem Entfernen der Zecke sollte die Einstichstelle in jedem Fall für etwa sechs Wochen beobachtet werden. Treten Veränderungen der Einstichstelle - etwa kreisrunde Rötungen der Haut mit einem Durchmesser von mehr als fünf Zentimeter oder grippeartige Allgemeinsymptome auf, so sollte sofort der Hausarzt konsultiert werden.

Kann man sich gegen Borreliose oder FSME Impfen lassen?

Gegen die Erreger der FSME kann man sich durch eine Impfung schützen, die regelmäßig (alle drei bis fünf Jahre) aufgefrischt werden muss. Empfohlen wird eine Impfung für alle Menschen, die sich regelmäßig in Waldgebieten mit infizierten Zecken (Endemiegebiete) aufhalten. Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg empfiehlt für dieses Bundesland sogar eine generelle Impfung. Ungeimpfte Personen können bis zu vier Tage nach dem Zeckenstich in einem Endemiegebiet mit einem speziellen FSME-Immunglobulin vor einer Infektion geschützt werden, so die Aussagen des Infozentrums für Prävention und Früherkennung. An der Entwicklung einer Impfung gegen Borreliose wird zur Zeit gearbeitet, in absehbarer Zeit steht jedoch noch kein Präparat zur Verfügung.

Sind auch Pferde durch Zecken gefährdet?

FSME-Fälle bei Pferden werden relativ selten festgestellt. Deutlich häufiger sind jedoch Borreliose-Infektionen. Da gerade im Anfangsstadium der Krankheit die Symptome sehr unterschiedlich sein können, wird die Krankheit häufig nicht oder erst sehr spät erkannt. Die der Malaria ähnelnde Piroplasmose, die in Südeuropa bei Pferden öfters festgestellt wird, ist hierzulande weniger relevant, da sie von den heimischen Zeckenarten nur selten übertragen wird. Auch für die Pferde ist der beste Schutz vor Zecken die Kontaktvermeidung. So sollten Waldränder von der Pferdeweide abgegrenzt und Buschwerk auf der Weide entfernt werden. Frisch eingesäte oder kurz gehaltene Weiden haben nahezu keinen Zeckenbefall. Die veterinärmedizinische Pharmazie bietet zudem diverse Insektenschutzmittel an. Nähere Informationen hierzu sollten beim Haustierarzt eingeholt werden.    T.H.

 

 

 

 

 

 

 

 


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Quelle: EWU /FN - vom 2007-04-20

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