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The Story of Nics Peppy Train


Nics Peppy Train | Quelle:

Nics Peppy Train
Bild:



Interview über Nics Peppy Train mit Andreas Mamerow. Nics Peppy Train ist einer der erfolgreichsten Reining Hengste in Deutschland. Er war mit Volker Schmitt vierter in der Limited Open auf der NRHA Futurity in den USA. In einem Jahr schaffte er mit Grischa Ludwig über 100 AQHA Punkte bei 33 AQHA Starts. Außerdem wurde er in Italien auf dem Derby Limited Open und Derby Open Champion. Damit gehört er zu den erfolgreichsten Reinern in Deutschland

WI: Wie sind sie zu diesem Pferd gekommen?

AM: Ich habe NICS PEPPY TRAIN als 2-Jährigen in Gainsville / Texas von Pete Bowling gekauft. Der Hengst stand damals auf der Babcock Ranch und sollte dort auf die Cowhorse Futurity vorbereitet werden.  Ich war zusammen mit Volker Schmitt auf der Suche nach einem Prospect für die NRHA Futurity in Oklahoma City, den Volker dort vorstellen sollte. Bis dahin war, soweit ich weiß, nur Kay Wienrich schon mal als deutscher Reiter bei der US Futurity gestartet. Wir wollten zeigen, dass wir in Deutschland inzwischen durchaus mit den US Amerikanern  mithalten können. Das hat Volker dann ja auch bewiesen!

WI: Was gibt es über Mutter/Vater zu sagen?

AM: NICS PEPPY TRAIN stammt von DUAL PEPPY aus der legendären Zucht von GREG WARD, einem der erfolgreichsten Cowhorsezüchter der USA.

DUAL PEPPY ist ein Sohn von PEPPY SAN BADGER aus der MISS DUAL DOC, deren Nachkommen $ 786.203 gewonnen haben. DUAL PEPPY hat selbst fast $ 90.000 im Cutting gewonnen und gehört zu den führenden Vererbern von Cowhorse Pferden in den USA. Er ist ein Vollbruder zum All Time Leading Sire DUAL PEP, dessen Nachkommen inzwischen über $ 17.5 Millionen gewonnen haben. Seine Decktaxe beträgt übrigens  aktuell $ 12.000.

NICS PEPPY TRAINS Mutter NICS TRAIN eine direkte Tochter von REMINIC, einem NRHA Million Dollar Sire, dessen Nachkommen schon über $ 3.5 Millionen gewonnen haben. Sie ist eine Vollschwester zu LOTSA TRAIN, die mit Nelle Murphy die NRHA NON PRO Futurity gewonnen hat und FREIGHT TRAIN, der eine Gewinnsumme von über $ 41.000 und unter anderem die NRCHA Futurity in Californien gewonnen hat. Alle Nachkommen von NICS TRAIN sind erfolgreiche Showpferde in der Reining oder der Working Cowhorse.

 

WI: Was war ihr erster Eindruck von dem Pferd, als sie ihn zum ersten mal gesehen haben?

AM: Ehrlich gesagt war ich beim ersten mal nicht besonders beeindruckt. Er war ein kleiner Fuchs mit relativ wenig Mähne und Schweif und machte im direkten Vergleich zu einem Dunkelpalomino von Smart Chic Olena, für den wir uns auch interessierten, nicht besonders viel her. Aber der erste Eindruck kann halt täuschen und unterm Sattel war NICS PEPPY TRAIN wirklich sehr beeindruckend. Vor allem seine katzenhafte Art Rinder zu arbeiten war für einen 2-Jährigen wirklich überragend und ich hatte eine Gänsehaut, als ich ihn das erste mal am Rind sah. Das war auch der Moment, in dem ich wusste, das ist der Richtige.

Von dem anderen Pferd haben wir übrigens nie wieder was gehört.


WI: Können sie uns irgendwas über seine Persönlichkeit sagen?

AM: NICS PEPPY TRAIN hat einen wirklich einzigartigen und liebenswerten Charakter. Ich kenne niemanden, den er nicht von Anfang an von seiner ruhigen und gelassenen Art beeindruckt hat. Er ist easy im Umgang und meistens gut gelaunt, wenn man ihn nicht gerade bei seinem Mittagsschlaf stört. Aber auch dann zeigt er seinem Unmut höchstens durch angelegte Ohren. Beim Reiten macht er lieber keinen Schritt zu viel und wartet auf seinen Reiter. Wenn man ihn fordert, wundert man sich manchmal, welche Athletik er entwickeln kann. Entscheident ist aber, dass er sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt.

Artgenossen werden übrigens gerne lautstark begrüsst!



WI: Wer hat das Pferd gestartet und wie ging es mit dem Training weiter?

AM: John Ward hat NICS PEPPY TRAIN noch in Kalifornien auf der WARD RANCH angeritten. Bis Dezember 1998 war er dann auf der Babcock Ranch im Cowhorse Training. Im Januar 1999 haben wir ihn dann zu Todd Arvidson nach Purcell/Oklahoma ins Reining Training gebracht. Todd sollte NIC für Volker auf die Futurity vorbereiten.   

WI: Wie war er zu trainieren und für die Show vorzubereiten?

AM: NIC war von Anfang an leicht zu trainieren. Er läuft von selbst sehr flach und in einer natürlichen Versammlung. Das Stoppen viel ihm von Beginn an sehr leicht. Er hat diesen spektakulären, tiefen Stopp der Cutting- und Cowhorsepferde, den man nicht trainieren kann. Die Pferde müssen einfach das Herz dazu haben und natürlich das entsprechende Talent.

Im Spin tat er sich am Anfang etwas schwer und wir waren nicht sicher, ob er es bis zur Futurity richtig lernen würde. Aber von einem Tag auf den anderen hat er begriffen, wie die Technik funktionierte und von da an wurde er immer besser. Heute ist es eines seiner stärksten Manöver und er hat schon mehrfach von namhaften Richtern eine   1 ½  für seinen Rechtsspin bekommen.



WI: Wie war er bei seinem ersten Turnier ?

AM: Sein erstes Turnier war die Rocky Mountains Reining Futurity in Denver/Colorado. Hier erreichte er mit Todd Arvidson den 4.Platz im Go Round bei über 80 Startern. Im Finale hatte er dann einen Wechselfehler.

Im Spätsommer 1999 hat Volker Schmitt ihn dann auf der Kansas Reining Horse Futurity erstmalig geshowt. Wir waren damals nur 4 Tage in den USA und es war ein Sprung ins kalte Wasser für Volker. Die Abstimmung funktionierte noch nicht besonders. Dennoch belegten sie den 4.Platz in der Limited Futurity mit einem Score von 143,5. Das ließ dann für Oklahoma hoffen.


WI: Wann kamen die ersten Erfolge und was waren seine größten Erfolge?

AM: Die NRHA Futurity in Oklahoma City war natürlich der erste grosse Prüfstein und ich muss zugeben, dass ich nicht besonders optimistisch war. Volker hatte gerade mal zwei Wochen Zeit, um sich auf NIC einzustellen, um dann gegen die besten Reiner der Welt anzutreten. Leute wie Mc Quay, Bergen, Avilla, Latimer oder Hendricks verfügen über einen Pool von sehr guten Pferden, die sie über ein Jahr durchgehend selbst trainieren. Am Ende wählen Sie dann ihre Favoriten für die Futurity aus. Und Volker hatte nur dieses eine Pferd, das er noch nicht mal besonders gut kannte.

 

Deshalb ist der Erfolg in Oklahoma für mich bis heute der Wichtigste. NIC wurde vierter in der Limited Open und erreichte das Intermediate Open Finale. Das war das erste mal, dass ein deutscher Reiter ein Finale in Oklahoma City erreicht hat. Jetzt wussten wir erst, was für ein gutes Pferd wir da gekauft hatten und wir bekamen einige attraktive Angebote für  NIC.

Der schönste Erfolg war sicherlich der Gewinn des italienischen Derbys 2000 in Reggio Emilia unter Grischa Ludwig. Wir waren ohne große Erwartungen nach Italien gefahren und für Grischa war es das erste mal, dass er in Italien showte. Die Italiener dominierten die europäische Reiningszene damals noch stärker als heute und es muss ein Schock für sie gewesen sein, dass NIC nicht nur den Go-Round mit einer 148 gewann, sondern auch das Limited Open Derby. Den Samstag Abend des Open Finales werde ich nie vergessen. Grischa ging als letzter Teilnehmer an den Start und zuvor hatte Adriano Meacci auf Dunit Return mit 148 einen neuen Highscore vorgelegt. Das italienische Publikum war aus dem Häuschen und keiner rechnete damit, das Grischa das noch toppen könnte. Grischa gab Vollgas und NIC bewieß an diesem Abend, wie viel Herz er hat. Mit einer 148,5 gewann er das Derby vor einem erschütterten italienischen Publikum und wir lagen uns heulend in den Armen.

WI: Wie erging es ihm während seiner Showkarriere?

AM: Leider verletzte sich NIC noch im Jahr 2000 im Finale der Americana Bronze Trophy und musste über den Winter pausieren.  Für 2001 hatten wir uns einige AQHA Shows vorgenommen, mit dem Ziel, die DQHA High Point Wertung in Junior Reining zu gewinnen. Grischa tourte mit NIC durch Deutschland und errang einen Sieg nach dem anderen. Am Ende hatte er 119 AQHA Open Reining Points in einem Jahr gesammelt und war damit weltweit der erfolgreichste Reiner der AQHA. Ein Erfolg, die bewiesen hat, dass NIC seine Leistungsfähigkeit über eine komplette Saison durchgehend abrufen kann, ohne Ermüdungserscheinungen zu zeigen.

Seinen letzten Sieg hatte NIC dann in 2004 unter Sylvia Jäckle, als er souverän die AQHA Senior Reining auf der JOMM Ranch gewann. Er qualifizierte sich in diesem Jahr für das Finale zur FN Deutschen Meisterschaft und stand zum dritten mal im Finale der Europameisterschaften. Das war auch seine bislang letzte Showsaison. Insgesamt hat NIC in seiner Karriere 22.580 Euro und 132 AQHA Open Reining Points gewonnen.


WI: Wie läuft die aktuelle Decksaison ?

AM: Die Decksaison hat ja noch nicht begonnen. Wir haben aber schon erste Anfragen und rechnen in der kommenden Saison mit ca. 20 Stuten, die wir mit NIC belegen. 

WI: Welcher Typ Stuten (Gebäude, Blutlinien) eigenen sich für ihren Hengst  am besten  zum Decken?

AM: Wir sind der Überzeugung, dass ein Line-Breed auf Peppy San Badger die NIC-typischsten Nachkommen produziert. Sie haben seine Ruhe und meistens sehr gute Beweger. Sehr gute Erfahrungen haben wir auch mit dem Cross auf Colonel Freckles Nachkommen gemacht.

Die Basis unserer Zucht beruht allerdings auf einem Line-Breed auf Doc Bar. Er ist für mich bis heute der wichtigste Vererber bei den modernen Performance Pferden, insbesondere in Verbindung mit Poco Bueno gezogenen Stuten.

NIC vererbt vor allem sein kräftiges, korrektes Fundament und seine guten Hufe. Bis heute braucht er keinen Beschlag. Eine kräftige Hinterhand mit niedriger Kruppe und ein kurzer Rücken findet sich auch oft bei seinen Fohlen wieder. Die höchsten Bewertungen auf Fohlenschauen erhielten seine Nachkommen aber in den Bewegungskriterien Gangqualität und Gangkorrektheit, die oftmals überragend sind.

WI: Welche Fohlen von ihm waren bisher am erfolgreichsten und in welcher Disziplin wurden sie geshowt?

AM: NIC hat bis heute  137 Fohlen gezeugt, von denen die ältesten jetzt 5 Jahre alt sind. Seine Nachzucht hat bislang eine Gewinnsumme von über 12.000 Euro und er hat bereits mehrer NRHA Open und Non-Pro Futurity Finalsten produziert.

Der erfolgreichste Nachkomme von NIC ist bisher ART OF PEPPY, ein 4-Jähriger Quarter Horse Hengst aus der LIZBETH, einer Tochter von Smart Peppy Doc (Vollbruder zu Smart Little Lena) aus einer Peppy San Badger Tochter. Er war bereits zwei mal unter den Top 10 der NRHA Non Pro Futurity, ist Bayrischer Meister  Reining Amateur und NRHA Novice Horse Non Pro Jahreschampion.

 

 

 

Aus unserer eigenen Zucht war TRAIN TO SPAIN bislang am erfolgreichsten. Er war NRHA Open Futurity Finalist und DQHA West Futurity Reining Champion.

 

 

NIQUITA LENA gewann mit dem jugendlichen Markus Süchting die DQHA Nord Reining Futurity und KINGS PEPPY TRAIN wurde dritter der DQHA West Futurity.

Konstante Leistungen bringt auch die Palominostute THE KNICK NIC unter ihrer Non Pro Reiterin Sylvia Maile.

Aber auch in anderen Disziplinen zeigen seine Nachkommen ihr Talent. MISS PEPPY NICOLETTA gewann als 3-Jährige die Jahreswertung der WRR Jungpferdeprüfungen gegen bis zu 6-Jährige Pferde und CHUCKALUCK TRAIN war als 3-Jähriger AQHA All-Around Open Champion in Wenden.

Viele weitere Erfolge zeigen, dass die Nachkommen von NICS PEPPY TRAIN vor allem auch sehr gute und zuverlässige Nachwuchspferde für Non Pro Reiter sind.



WI: Was mögen sie an ihrem Pferd am meisten?

AM: Seine Art! Er strahlt so eine Ruhe aus, die wirklich ansteckend ist. Es macht einfach Spaß mit ihm umzugehen und er hat seine eigene Sprache, die einen immer wieder zum schmunzeln bringt.

WI: Was ist für die Zukunft geplant?

AM: Im Moment reite ich ihn selbst ein wenig. Auf ihm kann man Reiningmanöver auf wirklich hohem Niveau lernen, ohne das er es einem gleich krumm nimmt, wenn die Hilfen mal nicht so korrekt sind. Ein geniales Trainingspferd.

(Nic Rosalena Bar)

 

Ab März steht er wieder bei EQUINE SERVICES auf Deckstation. Und danach? Er ist erst elf Jahre alt und er ist kerngesund. Schauen wir mal!


WI: Gibt es sonst noch was zu sagen?

AM: NIC hat als Showpferd überragendes geleistet. Als Deckhengst beginnt seine Karriere erst. Seine ersten Nachkommen im Showring überzeugen durch ihre Leistungsbereitschaft und ihr immenses Stoppvermögen. Wir verzeichnen verstärkt eine Nachfrage aus dem Non Pro  Bereich, aber inzwischen haben wir auch sehr viel positive Resonanz aus dem Profilager. Immer wieder hören wir, wie leicht sie zu trainieren sind. Wir sind der festen Überzeugung, dass NICS PEPPY TRAIN in den nächsten Jahren als Vererber deutliche Spuren im Europäischen Reiningsport hinterlassen wird.

 

WI: Vielen Dank für das Gespräch.

 

Hier finden sie noch ein Video von Nics Peppy Train:


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Quelle: Westerninfo - vom 2007-01-11

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