Interview mit Rebecca Jensen zu ihrem Non Pro Champion Titel auf der dänischen Futurity 2009. Mit ihrem Pferd Whiz Be San Badger ist die passionierte Fotografin und Webdesignerin sehr erfolgreich.Mit ihrem Mann betreibt sie in Jyderup in der Nähe von Kopenhagen die Highland Quarter Horse Ranch.
WI: Gratulation Rebecca. Wie war der Run für Dich?
Die Finale waren nicht so gut, wie der erste Go.Im ersten Go lief alles sehr, sehr gut und wir holten uns einen Score von 140.5 mit zwei Punkten Abstand vor dem zweit Platzierten. Auch im zweiten Durchlauf gab mein Pferd was es hatte, aber das "Run In" Pattern machte mir bereits vorher Angst. So hielt ich die Zügel zu fest beim Stopp und mein Pferd konnte nicht wie geplant stoppen. Der Gesamtscore für beide Durchgänge war 275, also mehr als 3 Punkte vor dem Reserve Champion.
WI: Welche Strategie hattest Du vor dem Finale?
Ich wollte nur sauber durch das Finale reiten. Auf der anderen Seite war ich der letzte Reiter im zweiten Go mit zwei Punkten Vorsprung. Eigentlich ein Traum zum Starten. Aber da meine Stopps nicht so gut waren, musste ich mein Pferd ein wenig in den Zirkeln pushen. Aber er gab alles und blieb genau zwischen den Zügeln.
WI: Wie hast du ihn auf die Show vorbereitet?
Ich besuchte einen Kurs mit Vern Sapgergia, der ihn auch trainiert hatte und eine Clinic mit Dell Hendricks, der zu mir sagte:" Wenn Du einen Trainier für ihn brauchst, ruf einfach an!". Zuhause ist mein Trainer Kenneth Jensen von KLM Reininghorses. Er arbeitet für Dell Hendricks und er kennt auch Vern's Training sehr gut. Ohne die Beiden und meinem Trainer hätte ich das niemals geschafft.
WI: Wer hat ihn gestartet?
Er wurde als zweijähriger von Vern eingeritten. Bereits nach zwei Monten wusste er, dass er unter seinen Top 5 Futurity Pferden sein würde. Er ist willig, sehr talentiert und ihm fällt alles sehr leicht. Außerdem hat er sehr viel Herz. Man kann es fast nicht glauben.
WI: Welche Stärken hat er?
Er mag es zu arbeiten und das immer. Er wird eigentlich niemals müde. Er ist sehr stark in den Manövern. Er hat sehr gute Schultern für den Spin und einen sehr tiefen Stopp mit einem tiefen Kopf. Er will nie in "Schwierigkeiten" kommen. Wenn man ihn ein wenig pusht gibt er immer mehr.
WI: Wie ist Dein Pferd gezogen?
Sein Vater ist Who Whiz It von der Haverty Ranch. Er hat $74.000 in Earnings und war NRHA Open Futurity Finalist. Seine Mutter ist GoodlookenandEasy. Eine NRHA Money Earnerin und eine Halbschwester zu Easy Otie Whiz. Ihr Vater ist Haidas San Badger aus der Miss Poco Easy.
WI: Wie bist Du zu ihm gekommen?
Wir kauften ihn von Lorentz Killy und Ingrid Amerell aus Naring bei München. Sie haben ihn via Gefriersamen aus den Staaten gezogen. Wir kauften ihn als er sieben Monate alt war und zogen ihn auf.
WI: Welche Pläne habt ihr noch für ihn?
Im Augenblick bekommt er eine Winterpause, danach beginnt die nächste Showsaison.
WI:Welche Turniere plant ihr für ihn?
Vielleicht einen neuen Trophy Sattel zu gewinnen ;-). Man muß sich Ziele setzen.
Wir werden ihn auf der Just Slide in Dänemark, auf dem Derby und der dänischen Championship showen. Ich werde auch nach Schweden und vielleicht nach Deutschland reisen, um ihn zu showen.
WI: Vielen Dank für das Interview
http://www.highlandquarterhorses.dk/