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Mehr Medienpräsenz des Westernreitens?


Column_Anreisser | Quelle:


Medien auf der Suche nach neuen Unterhaltungsthemen - Chance fürs Westernreiten?
Strukturen noch zu unübersichtlich - Gemeinsames Vermarktungskonzept fehlt...

Immer wieder höre ich, dass doch viele aus der Westernreiterszene der Meinung sind, Westernreitsport habe eine grössere Medienpräsenz und Anerkennung in der Öffentlichkeit verdient. Auch ich bin dieser Meinung und wünschte mir häufiger, nicht nur in den Fachzeitschriften, darüber zu lesen bzw. es gar im TV zu sehen.
Ehrlich betrachtet, sind wir aber gerade im Jahr 1 nach den Weltmeisterschaften und "Aufsplittung" von Verbänden weiter davon entfernt, als zuvor. Was also kann man tun, um diese Entwicklung zu bremsen und das Ziel von mehr Aufmerksamkeit und Medienpräsenz zu erreichen bzw. es voran zu treiben? Wo fängt man an?

Ich habe in der Vergangenheit im Rahmen meiner Tätigigkeit als Sprecher und Moderator bei Turnieren und anderen Events bereits oft Gelegenheit gehabt, mit Vertretern von überregionalen Sportredaktionen, Radiostationen oder gar TV-Sendern über dieses Thema zu sprechen. Und meist kam die Frage auf, wer denn nun der richtige Ansprechpartner sei? Natürlich wird bereits einiges getan; Medienvertreter werden zu Demonstrationsevents eingeladen, es gibt Testritte auf Quarter Horses, Infostände auf Messen etc. Aber das Aufsplitten einer Sportart, wie die Reining, in immer mehr "Vereine" ist vermutlich eher kontraproduktiv.
Es herrscht in den grossen Sportredaktionen immer noch eine nicht unerhebliche Wissenslücke und so kommen diese dann immer wieder auf die "Cowboy-Romantik" zurück und helfen sich bei ihrer Berichterstattung dadurch, dass sie sich der bekannten Klischees bedienen oder unserem Sport einfach nur pauschaul mit "Rodeo" verbinden. Wie kann man das nun verändern, wo fängt man an? Ich versuche hier einmal zu filtern, was in den Gesprächen mit den o.g. Medienvertretern m.E. immer wieder als Tenor heraus zu hören war.

Am Anfang steht die Aufklärung
Aufklärung ist dabei ein ganz massgebliches Thema. Und diese Aufklärung muss an der Basis beginnen, beispielsweise im eigenen Stall, also da wo man seine Pferde eingestellt hat. Jeder kann etwas dazu beitragen. Nicht dass dies nicht schon geschieht, aber ich beobachte oder höre auch oft, dass manch einer aufgegeben hat, sich der Diskussion zu stellen, weil die Meinungen noch zu weit auseinander gehen. (Ich persönlich versuche in solchen Gesprächen oder Diskussionen immer vor Augen zu halten, dass letztlich alle dasselbe Hobby haben: die Pferde! Und die funktionieren nun mal alle gleich, ob gross ob klein und egal unter welchen Sattel. Nur der Weg zum jeweiligen Ziel unterscheidet sich halt.)

Auch ist hier und da bei Nicht-Westernreitern zu bemerken, dass man das Lager der Westernreiter, sagen wir mal, belächelt weil diese sich untereinander nicht einig seien oder gar öffentlich diffamieren und manch einer dabei manchmal gar völlig seine gute Erziehung bzw. die Grundregeln von Anstand und Respekt vergisst, man also in der Öffentlichkeit persönlich, teilweise beleidigend und mehr wird.
Dabei spielt das Internet heute eine nicht unerhebliche Rolle. Jederzeit für Jedermann zugänglich und verfügbar, bedarf es an der ein oder anderen Stelle manchmal vermutlich etwas mehr Fingerspitzengefühl. Denn gerade das Internet wird nicht nur von Westernreitern zur Kenntnis genommen. Andererseits dürfen natürlich einzelne Meinungen auch nicht zu Ernst oder wichtig genommen werden.
Auch wenn man mal auf die Tunriere schaut, kann noch das ein oder andere für die Verbesserung des Ansehens getan werden. So wirft z.B. die Unart, in offiziellen Turnierprüfungen sogenannte Schulungsritte zu zeigen und bewusst falsche Pattern zu reiten, ein schlechtes Licht auf das Westernreiten. In den Jacpot-Klassen mag das ja legitim sein, aber sonst ist dies ganz sicher keine gute Werbung für unseren Sport. Genauso wenig wie die Tatsache, dass man bei vielen Siegerehrungen immer noch Teilnehmer sieht, die ohne Pferd, welchem Sie doch zu einem grossen Teil die Platzierung zu verdanken haben, eben zu dieser Siegerehrung erscheinen. Das ist unsportlich, auch dem zahlenden Zuschauer gegenüber.

Der Mensch ist nunmal so veranlagt, dass er eher negative Dinge in Erinnerung behält bzw. sich schneller daran erinnert und anschliessend darüber austauscht. Mundpropaganda ist bekanntlich immer noch die beste Werbung und über diesen Weg verbreiten sich Neuigkeiten oder Themen -negativ wie positiv- gereade im Zeitalter moderner Kommunikationstechniken wie ein Buschfeuer.

Investitionen und gemeinsame Konzepte sind gefragt
Westernreiten gewinnt immer mehr Anhänger. Wenn auch bei einigen Tunrieren inzwischen Rückgänge bei den Teilnehmerzahlen zu vermelden sind oder gar renomierte Shows aus dem Terminkalender gestrichen werden, gibt es doch auch Veranstaltungen, die durchaus weiterhin einem Wachstum unterliegen und eine Menge Potential haben.
Man ist also vielerorts auf einem guten Weg, aus jeder Veranstaltung lernt man, was beim nächsten Mal verbessert werden kann. Um aber noch mehr Interesse für unseren vielfältigen Sport zu wecken, könnte man über gemeinsame Konzepte nachdenken. Alleine die Tatsache, dass es viele Wochenenden gibt, an denen man sich selbst dadurch im Wege steht, dass gleichzeitig mehrere Turniere stattfinden, ist sicherlich nicht wirklich förderlich. So nimmt man sich nur gegenseitig die Teilnehmer und auch Zuschauer weg. Da würde es sicherlich helfen, setzten sich zu Jahresanfang alle Organisatoren mal an einen Tisch, um die Termine abzustimmen.

Der Turnierport mit Pferden ist ein nicht ganz billiges Hobby, das weiss inzwischen ganz sicher jeder, der sich dafür interessiert. Wenn man aber die Attraktivität unseres Sportes, insbesondere die Turniere von nationaler und internationaler Bedeutung sowohl für die Zuschauer als auch die Teilnehmer und damit letztlich auch für Presse und Sponsoren noch mehr steigern will, braucht der Westernreitsport eine grössere Präsentation in den Medien und dafür muss zunächst einmal mehr Übersicht geschaffen aber auch mehr investiert werden, nicht nur auf Seiten der Organisatoren, sondern auch bei den beteiligten Teilnehmern.
Das Ziel kann also nur heissen, noch professioneller zu werden und die Strukturen zu vereinfachen, also untereinander mehr zusammen zu arbeiten, sich nicht gegenseitig in Konkurrenz zu stehen und für mehr Aufklärung sorgen. Bezüglich der Turnierkosten muss man natürlich differenzieren. Kleinere, lokale oder regionale Turniere müssen für die Teilnehmer erschwinglich bleiben, denn sonst bleiben diese fern und der Nachwuchs bleibt aus.

Solche Verbesserungen sind sicherlich nicht schon für morgen zu erwarten und bedürfen einer gut organisierten Projektierung, aber es ist auch nicht unmöglich und darf nicht zu sehr auf die lange Bank geschoben werden. Meiner Meinung nach, würde eine Art Vernetzung und Hirachie z.B. bzgl. der Berichtswege, gerade im Pressebereich schon einen deutlichen Schritt nach vorne bedeuten. D.h. dass man sich noch besser und häufiger untereinander austauscht und Pressemeldungen so gefiltert werden, man also organisiert, an welche Medien welche Meldungen wann weitergereicht werden.
Ein schnelles, engeres Zusammenrücken und /-arbeiten ist hier ganz sicher der Schlüssel zum Erfolg. Dabei darf der Focus nicht nur auf den jeweiligen Verband gerichtet werden (wenn diese auch teileweise in Konkurenz zu einander stehen), für den ein Pressesprecher gerade tätig ist. Vielmehr sollte der Sport dabei mehr in den Vordergrund rücken. Das bedeutet nicht, dass man die Verbandsmeldungen vermachlässigt und sich nur noch auf den Sport konzentriert. Aber es muss genau überlegt werden, welche Medien man mit welchen Meldungen jeweils kontaktiert und für die breitere Präsentation in der Öffentlichkeit nutzen kann. Es macht vermutlich kaum Sinn und dürfte wenig Erfolg haben, z.B. Meldungen über ein kleines Lokal-Turnier in einer bundesweit erscheinenden Zeitschrift veröffentlichen oder gar bei grossen TV-Sender platzieren zu wollen.

Westernreitsport und Fahrsport weiter im Aufwind - Medien auf der Suche nach mehr Unterhaltung für das Publikum
Genau da verbirgt sich die Chance für unseren Sport. Während die Sparten Dressur und Springreiten bzgl. der Aktiven stagnieren bzw. einen leichten Rückgang verzeichnen, gibt es bei den Westernreitern und im Fahrsport weiterhin einen -wenn auch langsamen- Zuwachs zu verzeichnen. Jedes Jahr entdecken immer mehr Pferdesportbegeisterte eine dieser beiden Sportarten für sich. So wäre es in meinen Augen doch auch durchaus denkbar, diese vielleicht mit einander zu verknüpfen. Bei beiden gibt es Hochleistungssport mit höchsten Ansprüchen und Action geladene Vorführungen zu sehen.

Also könnte man über die Schaffung von Synergien nachdenken und z.B. diese beliebten Sportarten kombinieren. Die Medien und Zuschauer suchen förmlich nach mehr Unterhaltung und die ist in den beiden Sportarten Westernreiten und Fahrsport ebenso gegeben, wie im Springreiten. Man denke z.B. nur an die Weltreiterspiele in Aachen 2006. Das Interesse der Medien war gross und die Berichterstattung über die Reining-Entscheidungen in den verschiedenen Medien konnte sich in Bezug auf Häufigkeit und Länge durchaus sehen lassen. Es gab ja sogar längere Aufzeichnungen im Fernsehen zu sehen. Zugegeben, einige Berichte wirkten nicht gerade positiv, was aber nur daran lag, dass im Vorfeld zu wenig Aufklärung statt fand. Und kaum war Aachen vorbei, ging die Zahl der Berichte schlagartig wieder zurück.

Oftmals scheuen sich die Redaktionsmitarbeiter einfach nur, auch mangels entsprechender Ansprechpartner oder aus Gründen der Unübersichtlichkeit mehr oder öfter zu berichten, weil sie also gar nicht so recht wissen, wen sie überhaupt ansprechen können, um auch fundiert zu berichten bzw. nicht immer wieder die bekannten Klischees zu bedienen, die ja mit dem Sport so rein gar nichts zu tun haben. Sicher weckt man durch solche Klischees auch Aufmerksamkeit, aber es erzeugt ein völlig falsches Bild. Turniersport ist Hochleistungssport. Die Anforderungen an Reiter und Pferde werden immer höher, will man eine Chance auf eine vordere Platzierung wahren.

Für eine häufigere und dem Sport gerecht werdende Medienpräsenz ist der heutige "Dschungel" an Verbänden und die Vielzahl an Presseansprechpartnern momentan einfach noch zu unübersichtlich bzw. nicht transparent genug, was Gespräche, die ich z.B. kürzlich in Leipzig mit Pressevertretern führen konnte, bestätigt haben.

Organisation der Berichtswege
Gerade bzgl. der Berichtswege muss meiner Meinung nach landesweit über eine Neuorganisation durch Vereinfachung, Vereinheitlichung sowie neue Hierachie nachgedacht werden. Das setzt natürlich vorraus, dass man gemeinsam ein tragbares Konzept findet oder erarbeitet und die Pressearbeit besser organisiert, d.h. von der regionalen Ebene bis zur internationalen Ebene muss professioneller organisiert und mit einander kanalisiert werden. Und das geht vermutlich nur, wenn man an geeigneter Stelle mit professionellen Journalisten (professionell=beruflich), unter denen es auch Westernreiter gibt, auftritt.

Alleine schon deshalb, weil ehrenamtliche Pressesprecher oftmals gar nicht über die erforderliche Zeit, finanziellen Mittel oder die entsprechenden Kontakte verfügen. Klar machen auch sie ihren Job nach bestem Wissen und Gewissen, scheitern aber oft an den oben genannten Kriterien. Es macht nunmal keinen Sinn bzw. stösst auf taube Ohren in den Redaktionen, wenn z.B. ein kleiner Landesverband sich an Fernsehsender oder Zeitungen mit bundesweiter Auflage wendet.

Zuschauer und Medien wollen Action mit Unterhaltungswert
Allerdings darf man bei all diesen Überlegungen auch nicht ausser Acht lassen, dass sich nicht alle Disziplinen der Westernreiterei für eine grosse Medienpräsenz anbieten. Beispielsweise die Western Pleasure oder der Trail etc.; zwar sind natürlich auch dies Disziplinen, wie auch die Dressur, mit hohen Anforderungen an die Ausbildung von Pferd und Reiter, aber für die breite Öffentlichkeit "passiert" einfach zu wenig, sprich der Unterhaltungswert  für die breite Masse ist zu gering und meistens nur für Insider interessant und unterhaltsam.
Was der Zuschauer, insbesondere der Pferde-Laie, der aber Interesse zeigt, lesen, hören oder sehen will, muss mit Action geladen sein und einen hohen Unterhaltungswert haben und auch nur dann ist es für eine breite Masse an Zuschauern und für die Medien geeignet bzw. interessant. Hinzu kommt noch, dass sicherlich niemand erwarten kann, dass die nicht reitenden Zuschauer die unterschiedlichen Regeln und Kriterien der einzelnen Disziplinen des Westernreitens verstehen; dafür sind es einfach zu viele, also nur etwas für Spezialisten.

Ein Beispiel dafür, was sich z.B. für eine TV-Übertragung eignet, findet man in der Englisch-Reiterei. Springreiten hat z.B. auch auf Grund der Tatsache, dass es mit Spannung, Action, Höhepunkten und Emotionen geladen ist, relativ hohe Übertragungszeiten im TV, während die Dressur eher weniger auf dem Bildschirm zu verfolgen ist. Das hat nichts damit zu tun, dass die Dressur weniger anspruchsvoll für Pferd und Reiter wäre, vielmehr liegt es daran, dass es schlichtweg weniger spektakulär ist und somit nur Experten vor den Bildschirm lockt. Es eignen sich also z.B. Disziplinen wie Reining, Cutting, Working Cowhorse oder auch Barrel Race und Pole Bending eher.

Persönliches Fazit
Es gibt meiner Meinung nach eine Menge Chancen, unseren Sport öfter und somit einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das gemeinschaftliche Erkennen dieser Chancen führt dazu, sie auch gezielt einzusetzen und zu nutzen. Wie heisst es doch so schön? "Gemeinsam sind wir stark."


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Quelle: Breitbart\'s Reining Column - vom 2007-02-11

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