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Quo vadis Reiningsport international?


NRHA Logo | Quelle:


Wohin führt der Weg der NRHA of Germany und Reining im Allgemeinen?
Ein paar persönliche Anmerkungen...

Nach der Abstimmung vom 12. August 2006 im Rahmen der ausserordentlichen Mitgliederversammlung der NRHA of Germany, bei der die Mehrheit der 133 anwesenden Mitglieder der NRHA den Anschluss an das International Affiliate Programm (IAP) mit 71 zu 62 Stimmen abgelehnt haben (siehe Bericht QHT), gab es einige, kontrovers geführte Diskussionen. So war unter anderem von Isolation die Rede; neue Affiliate's im Süden und Norden des Landes wurden gegründet und "zum guten Schluss" hat sich nun die Regionalgruppe Bayern Mitte aufgelöst (siehe Bericht) , da keine neuen Kandidaten zur Wahl eines neuen Vorstandes antraten.

Leere Plätze bei Versammlungen
Allerdings sei an dieser Stelle die Bemerkung erlaubt, dass zu solchen Versammlungen (Archivbild von 2002, Foto: horsemotion) in der Vergangenheit immer nur ein geringer Prozentsatz der Mitglieder erschienen ist. Liegt es am mangelnden Interesse? Ganze 15 Mitglieder kamen jetzt zur (nicht unwichtigen) Hauptversammlung der Regio-Gruppe Bayern Mitte, bei der ausserordentlichen Versammlung im August waren es, wie bereits erwähnt, gerade mal 133 von mehreren Tausend Mitgliedern, also unter 10% Beteiligung.
Diese geringe Anzahl zeigt deutlich, dass man für die ausserordentliche Vesammlung im August vermutlich auch nicht mehr Anwesende hätte zählen können, wäre man beispielsweise in Kreuth (wo zeitgleich die EM der QH stattfand) und nicht bei Frankfurt zusammen gekommen. Es ist halt nicht nur damit getan, brav im Januar seinen Beitrag zu entrichten und einfach nur zu reiten. Um einen Verein aktiv "am Leben" zu halten und weiter zu fördern, braucht man mehr interessierte Mitglieder.

Alles in Allem hat es für mich den Anschein, dass die aktuelle Entwicklung wohl zu einer Spaltung des "Reining-Lagers" in Deutschland führt. Hinzu kommt, dass hinter vorgehaltener Hand ja schon lange bzgl. der NRHA GER geredet wird und von Neuanfang, Zeit für einen Führungswechsel etc. die Rede ist. Wohin also führt der Weg? Wird die NRHA GER in der Versenkung verschwinden?

Der 2. Vorsitzende der NRHA of Germany, Paul Kratschmer (Bild links, Foto: horsemotion) gab am 23.08.2006 in seinem Artikel "On the Road to Aachen - was kommt danach?", als Reaktion auf die Abstimmung, die Planungen für die Zukunft bekannt. Man will sich mehr der FEI anschliessen, deren Statuten ja auch von den USA anerkannt werden (wenn auch eine Doping-Regelung noch etwas auf sich warten lässt). Hier hat Kratschmer die Mitglieder zeitnah und transparent informiert und das ist gut so, hatte man das in der Vergangenheit doch oftmals versäumt. Vermutlich ist ein näher rücken zur FN -nach der Abstimmung- der einzig richtige Weg. Aber wird das so einfach funktionieren, gerade vor dem Hintergrund neuer Affiliates in Deutschland und der Tatsache, dass es bisher nur wenige Richter mit deutscher Richterkarte gibt? Schliesslich hat man den Inhabern von US Richterkarten unter Ankündigung von Konsequenzen ja nahegelegt, keine anderen als US approved Shows mehr zu richten.

Welche Auswirkung hat die Situation nun auf die Entwicklung?
Zunächst einmal haben die Deutschen Mitglieder ganz klar dem grossen "Bruder" in den USA gezeigt, dass sie sich nicht "erpressen" lassen, denn ganz die feine englische Art war die Vorgehensweise der USA vermutlich nicht.
Und dass noch nicht alles rund läuft, hat man in diesem Jahr in der Schweiz erfahren müssen. Denn entgegen anders lautenden schriftlichen Vereinbarungen wurden an zahlreiche Mitglieder der NRHA Switzerland ein Schreiben mit dem Titel "Renewal" durch die NRHA USA versandt. Darin wurde der Empfänger aufgefordert, seine Mitgliedschaft bei der NRHA USA für das Jahr 2007 zu erneuern. Die NRHA Switzerland hat daraufhin sofort bei der NRHA USA interveniert. Jetzt hat die NRHA USA mitgeteilt, dass der Versand irrtümlich erfolgt sei und auch zukünftig die mit der Schweiz getroffene Vereinbarung gelten soll.

20 Jahre NRHA of Germany
Die NRHA of Germany, ist nach den USA und Kanada immerhin dritt grösster Reining-Verband der Welt, existiert nun 20 Jahre und hat ein funktionierendes Turniersystem und ein SSP Programm, welches bisher nicht nur in Deutschland, sondern auch sehr gut in Europa (teilweise auch USA) angenommen wurde. Wird dies alles nun in der Bedeutungslosigkeit versinken, oder gibt es doch noch die Möglichkeit, wieder alle Reining-Enthusiasten in Deutschland unter einen Hut zu bringen? Eine Frage, die nicht so schnell beantwortet werden kann. Am Ende wird es vermtulich darauf hinauslaufen, dass erneut abgestimmt werden muss. Allerdings bedarf es vorher sicherlich eines gut ausgearbeiteten Konzeptes, welches durch entsprechend engagierte Funktionäre umgesetzt und realisiert werden muss. Keine einfache Aufgabe, die es zu lösen gilt.
Denn im Vorfeld zur diesjährigen Futurity z.B. waren die unterschiedlichsten Stimmen zu hören. Von "mal sehen, wie das Niveau sein wird" über "wer alles kommt" bis hin zu "...da muss man nicht mehr hin, in Italien ist eh mehr Preisgeld drin." war zu hören. Und am Ende waren dann doch fast alle wieder da. Ein eindeutiges Indiz also dafür, dass das Angebot der NRHA of Germany auch weiterhin angenommen wird.

Reining - ein europäischer Sport?
Reining ist inzwischen quasi zu einem "Europäischen Sport" avanciert. Die weltweit höchsten Preisgelder bei den wichtigsten NRHA-Shows mit US-Approval gibt es seit einigen Jahren überwiegend ja ohnehin schon in Deutschland und Europa (z.B. Rein-O-Mania in Kreuth, Americana in Augsburg, Mallorca Western Festival, World Reining Trophy in Moorslargue, um nur einige zu nennen), Tendenz steigend.
Deren Initiatoren kommen dabei grösstenteils aus Deutschland und der Schweiz. Ein weiters Indiz für diese Entwicklung ist, dass seit 2004 die NRHA Weltmeister ausnahmslos in Europa ansässig waren. Martin Larcombe (2004/2006) ist zwar Australier, arbeitete aber bis Ende 2006 in der Schweiz, Rudi Kronsteiner (2005) stammt aus Österreich und lebt und arbeitet in Deutschland.

Europa und der Rest der Welt hat also mächtig aufgeholt, auch was das Pferdematerial anbelangt. Das wurde z.B. 2005 durch Chex Enterprise und RK bei Ihrem Gewinn des Titels NRHA World Champions (Volker Schmitt wurde übrigends Zweiter) oder beim NRHA Derby 2006 in Oklahoma einmal mehr deutlich, als Kelly Zweifel mit einem Pferd aus Italienischer Zucht siegte. Und auch in diesem Jahr findet man mehr Europäer, als Nordamerikaner unter den Top Ten (siehe Bericht).

Oder nehmen wir das Mallorca Western Festival 2006, wo z.B. in der Lawson Trophy Open nur Shawn Flarida vom Nordamerikanischen Kontinent unter den Top 5 zu finden war, hinter einigen Europäern und dem besten Deutschen, Grischa Ludwig als Co-Reserve Champion, der sich somit noch vor den WM Team-Gold Siegern aus den USA platzieren konnte.

Reining stösst auf grosses Interesse - Big Events in Europa
Bei Reining-Events in Deutschland und Europa erleben wir die höchsten Zuschauerzahlen, speziell Deutschland und Italien ist da führend und auch auf Mallorca waren es wohl überwiegend deutsche Besucher. Selbst Duane Latimer (CAN), der neue FEI Weltmeister meinte gegenüber dem Breeders Chronicle bei den WEG 2006 in Aachen: "Solch eine Begeisterung und Geräuschpegel sind wir nicht einmal zuhause gewohnt.".
Man hat in Übersee also zur Kenntnis genommen, dass hier in Deutschland und Europa Reining durchaus eine grosse Anzahl Fans hat. In Aachen waren 8.000 Zuschauer anwesend, in Mallorca immerhin über 3.000 (pro Tag). Auch in Kreuth verzeichnet man seit geraumer Zeit steigendes Interesse beim Publikum. Zumindest bei Futurity und Derby reisen inzwischen Tausende Zusachauer an.

Es liegt also die Vermutung nahe, dass die Initiatoren der grossen Shows entscheidend die Richtung für die Entwicklung des internationalen Reiningsports zumindest maßgeblich mit beeinflussen werden. Es stellt sich nur die Frage, ob es wirklich Sinn macht, Deutschland in verschiedene Affiliates aufzuteilen?
Zumindest aber wird durch die entstandene Aufteilung in jedem Falle ein Zeichen gesetzt und die unterschiedlichen Interessen (Germany oder USA) können auch durch die Starterzahlen bei den verschiedenen Shows öffentlich dokumentiert werden, also kann man vermutlich dann feststellen, an welchen Shows das Interesse der Reiter besteht.
Gute Ideen und Sponsoren stehen in Deutschland also zur Verfügung und sind aktiv. Die NRHA USA und Germany können sich dieser Entwicklung nicht verschliessen und man hat dies sicherlich auch zur Kenntnis genommen.

Aber wenn man nicht einmal in den USA -immerhin "Mutterland" der Reining, solche Zuschauerzahlen gewohnt ist, hat dann das Marketing-Konzept in USA bisher nicht gegriffen? In Europa jedenfalls steigen die Zuschauer zahlen weiter. Ist das in Übersee auch so?
Sportlich betrachtet haben die USA und Kanada das grösste Potential an Reiningpferden und die erfolgreichsten Reiter, gepaart mit der längsten Erfahrung, natürlich auch was die Richter angeht, aber es gibt ganz sicher auch Dinge bei denen man in den USA von Europa und auch Deutschland lernen kann, um diesen wunderbaren Sport weiter bekannt zu machen. Da werden sich auch die Verantwortlichen in den USA noch einmal hinsetzen müssen und ebenfalls ihre Hausafgaben zu erledigen haben.

Nachteilige Auswirkung auf Zucht und Sport
Europäische Reinigpferde können international mithalten, soviel steht mal fest. Daher ist es nicht nur aus sportlichen Gründen, sondern auch aus Sicht der Züchter wünschenswert, dass man sich baldmöglichst an einen Tisch setzt, einigt und auf eine Richtung verständigt. Bisher werden weder Erfolge noch Earnings der Pferde von Deutschen Shows (ohne Approval) in den Statistiken berücksichtigt. Das bedeutet gleichzeitig, dass deutsche Pferde für den ausländischen Markt mitunter weniger interessant sind, weil sie oftmals keine bzw. geschmälerte Lifetime-Earnings bzw. Show Records (NRHA) aufweisen können. Und das wirkt sich natürlich zum einen auf die Verkaufspreise solcher Pferde, zum anderen auf die generelle Nachfrage aus.

Denn nicht nur in Deutschland, auch in Italien, Österreich oder anderen europäischen Ländern -wo man durchaus über eine sehr gute Zucht verfügt- wird bei der Auswahl eines Sportpferdes sehr wohl Wert auf diese Statistiken gelegt. Ein Umstand also, der den Stellenwert der Deutschen und Europäischen Pferde (die bei NRHA Germany Events laufen) im Vergleich zu den USA als nicht sehr hoch erscheinen lässt. Und natürlich wäre ein einheitliches Vorgehen auch von Vorteil für die Hengsthalter in Übersee, denn die Erfolge und Earnings deren Nachzucht, die bei NRHA Germany Events erzielt wurden und werden, finden bis heute ebenfalls keine Berücksichtigung.

Und auch die Reiter sind weiterhin nachteilig vom Ausschluss des IAP betroffen. Einen "Million Dollar Rider" aus Deutschland bzw. Europa (mal abgesehen von A. Fappani, der als gebürtiger Italiener aber in den USA lebt und arbeitet) wird man so schnell vermutlich auch nicht sehen, was anders wäre, würden die Earnings auch von NRHA of Germany Shows berücksichtigt.

Beispiel dafür ist Rudi Kronsteiner, der aktuell die 200.000 US$ Marke überschritten hat (siehe Bericht QHT). Derzeit wird er in der Liste der Lifetime Earnings auf Platz 60 geführt.  Könnte man seine Earnings aus Deutschland hinzu zählen (z.Zt. 163.966,73 Euro), dann läge er nun schon deutlich über 410.000 US$ Gewinngeld und wäre damit auf Platz 28 zu sehen.

Mein Fazit
Es gibt viel zu tun in den Reining Verbänden. Man wird sehen, was die nächste Jahreshauptversammlung der NRHA of Germany bringt und wohin der Weg im Jahr des 20-jährigen Jubiläums dann führen wird.
Ziel aber sollte meiner Meinung nach für alle sein, den Reiningsport international betrachtet, unter einen Hut zu bringen. Und dabei wäre es ganz sicher von Vorteil, wenn man nicht zuviel Zeit verliert.

Don't just ride, slide ...


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Quelle: Breitbart\'s Reining Column - vom 2007-01-03

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